Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz tritt am 1. Mai in Kraft

EEWärmeG für öffentliche GebäudeKünftig sollen öffentliche Gebäude eine Vorbildfunktion im Ausbau erneuerbarer Energien einnehmen. Nach einer Renovierung muss der Wärmebedarf zum Teil durch regenerative Energien gedeckt werden, so die Grundidee des neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), das am Sonntag in Kraft tritt.

Durch die Richtlinie zu erneuerbaren Enerigen werden alle EU-Mitgliedstaaten auch im Wärme- und Kältebereich zum weiteren Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien verpflichtet, wie das Bundesumweltministerium meldet. Die Novelle des EEWärmeG setzt die EU-Richtlinie nun in deutsches Recht um.

Diese Neuregelung gilt auch für von der öffentlichen Hand angemieteten Gebäude. Ist dies beispielsweise mangels Angebots nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar, muss die öffentliche Hand im Mietvertrag sicherstellen, dass der Vermieter bei einer grundlegenden Renovierung des Gebäudes die Wärmeversorgung anteilig auf erneuerbare Energien umstellen wird.

Nicht nur Neubauten, sondern auch bestehende öffentliche Gebäude sollen einen bestimmten Anteil an erneuerbaren Energien aufweisen. Der Umbau zur Deckung des Wärmebedarfs durch regenerative Energien bedeutet jedoch für die Kommunen eine vorläufige Kostensteigerung. Um einer übermäßigen Belastung entgegenzuwirken, fördert das Bundesumweltministerium die Kommunen über die bestehenden Förderprogramme.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0