Finanzen bei Firmengründung

(Bild) FirmengründungDie Gründung einer Firma kostet Zeit und Geld. Geld sparen können Gründer durch den Kauf einer bereits „auf Vorrat“ gegründeten GmbH oder AG nicht, aber der Faktor Zeit ist nicht zu unterschätzen. Im Gegensatz zu einer Neueintragung im Handelsregister, die sich über Wochen hinziehen kann, steht mit dem Kauf einer Vorratsgesellschaft meist bereits nach 24 Stunden eine voll geschäftsfähige Firma zur Verfügung – ohne die üblichen Haftungsrisiken einer Gesellschaft in Gründung.

 

Die Vorratsgesellschaft bei Firmengründungen

Firmengründungen kosten im Normalfall einiges an Zeit. Bis alle notwendigen Eintragungen und Formalitäten korrekt erledigt sind und die Gesellschaft voll handlungsfähig ist, können durchaus mehrere Wochen oder gar Monate ins Land gehen. In dieser Zeit kann entweder der Geschäftsbetrieb noch nicht aufgenommen werden oder es muss mit dem Zusatz „i.G.“ (in Gründung) auf den Sachverhalt hingewiesen werden, der oft geschäftshemmend wirkt. Bis zur ordnungsgemäßen Eintragung im Handelsregister haften außerdem die Gesellschafter im schlimmsten Fall persönlich. Da gerade im Geschäftsleben Zeit Geld ist und bei Kapitalgesellschaften die persönliche Haftung vermieden werden soll, bietet sich eine Vorratsgesellschaft als schnelle und bequeme Lösung geradezu an.

Vorteile einer Gründung auf Basis einer Vorratsgesellschaft

Bei der Vorratsgesellschaft handelt es sich um eine inaktive Kapitalgesellschaft, die von Anbietern wie Foratis Vorratsgesellschaften sozusagen „auf Vorrat“ gegründet wurde mit dem Ziel, diese an Dritte zu verkaufen. Alle notwendigen Formalitäten wie die Eintragung ins Handelsregister sind bereits erledigt, die Gesellschaft steht als eine Art „leere Hülle“ innerhalb nur weniger Tage oder gar Stunden zur Nutzung bereit. Das Grundkapital bei einer AG beziehungsweise Stammkapital bei einer GmbH ist vollständig eingezahlt, die Eintragungskosten sind im Kaufpreis enthalten. Haftungsrisiken für Geschäftsführer und Gesellschafter wie bei einer AG oder GmbH in Gründung entfallen. Im Gegensatz zu einer Mantelgesellschaft war die Vorratsgesellschaft noch nie geschäftlich tätig, sodass auch kein Risiko für eventuelle Verbindlichkeiten oder Altlasten aus dem vorherigen Geschäftsbetrieb besteht, die einer möglichen Fremdfinanzierung hinderlich wären.

Wie funktioniert das?

Die Gründung von und der Handel mit Vorratsgesellschaften ist seit 1992 möglich. Sie stehen für die verschiedensten Gesellschaftsformen zur Verfügung. Zum Beispiel können je nach Bedarf AGs, GmbHs, KGs oder auch ausländische Gesellschaftsformen wie die britische Limited erworben werden, sogar Holdings sind möglich. Bei den verschiedenen Anbietern kann der Kunde außerdem zwischen unterschiedlichen Standorten in ganz Deutschland wählen. Beim zuständigen Handelsregister muss der Käufer dann nur noch die notwendigen Angaben zu Unternehmensgegenstand, Firmensitz, Gesellschaftern und Stammkapital machen und offenlegen, dass es sich um eine Vorratsgesellschaft handelt. In Abstimmung mit der örtlichen IHK kann die Gesellschaft auch einen neuen Namen bekommen. Der Erwerb einer Vorratsgesellschaft gilt als wirtschaftliche Neugründung, die neue Gesellschaft verfügt daher über eine neue, eigene Bonität.

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