Vier aus fünf nutzen den Finanzvergleich online

(Bild) FinanzvergleichDer Finanzvergleich über Geldportale im Internet erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dies geht aus der jüngsten Untersuchung des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov hervor. Rund 1.000 Internetnutzer wurden befragt, 78 Prozent von nutzen den Finanzvergleich im Internet.

Acht von zehn Verbrauchern kennen mindestens ein Finanzvergleich, berichtet YouGov. Und mehr als die Hälfte von ihnen nutzt es auch. Vor allem jüngere Leute und Familien greifen auf das Internet zurück, um Finanzprodukte einem Vergleich zu unterziehen. Unter den Versicherungen ist ein Vergleich der Krankenversicherung häufig gefragt. Bei den direkten Finanzprodukten sind es Angebote zu einem kostenlosen Girokonto, der Kontakt für private Kredite, Konditionen für Festgeld und Tagesgeld sowie die Baufinanzierung und Altersvorsorge, die das meiste Interesse erwecken. Auffällig dabei ist auch, dass viele einen Kredit vergleichen, ihn dann aber in der Filiale abschließen.

Verbesserung des Vergleich

Aus Sicht der User besteht trotz der bequemen Zugänglichkeit zu einer Übersicht günstigster Tarife im Vergleich dennoch Bedarf für Verbesserungen. 15 Prozent wünschen sich eine bessere Übersichtlichkeit; 13 Prozent wollen noch bessere Angebote und Konditionen. Letzteres liegt zwar auch im Interesse des Vergleich, doch die meisten Portale wie Geld.de sind unabhängige Korrespondenten, keine Vermittler eigener Angebote. Dafür loben die Verbraucher jedoch die Datensicherheit bei einem Vergleich online. Nur ein Prozent wünscht Verbesserungen und wäre gerne anonymer. Im Falle von Geld.de werden Daten übrigens so spät wie möglich angefordert. Ganz ohne geht es allerdings nicht, um Angebote auf individuelle Bedürfnisse anzupassen.

Vorteile des Finanzvergleich laut User

Die User schätzen diese Flexibilität sowie Objektivität und Unabhängigkeit (32 %). Ebenfalls beliebt ist eine hohe Variation der Vergleichsmöglichkeiten, also nach welchen Kriterien gesucht werden kann (28 %). Dass eine kostenfreie Service-Hotline rund um die Uhr zur Verfügung steht oder das der Vergleich gänzlich gratis ist, wird hingegen als selbstverständlich erachtet und nicht aktiv als positiv genannt.

Misstrauen ist Baustelle der Zukunft

Trotz der für die Onlinebranche positiven Ergebnisse bleibt das Misstrauen der Verbraucher die größte Baustelle. Laut der Studie misstrauen viele den günstigen Angeboten. Demnach hat jeder zehnte User angesichts der Vergünstigungen Zweifel daran, ob es sich nicht um billige Lockmittel handelt. Das Vertrauen für die redaktionell geprüften Inhalte muss somit steigen, damit jeder Verbraucher von den Einsparungen eines Finanz- oder Versicherungsvergleich profitieren kann.

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