Gehaltsreport: Dieses Studium bringt am meisten Geld

Ärzte verdienen am bestenStudium oder nicht? Wenn ja, welche Richtung? Das sind die wichtigen Fragen, mit denen sich jeder Abiturient am Ende seiner Schullaufbahn beschäftigen muss. Natürlich sollte die Wahl des Studiengangs in erster Linie anhand der persönlichen Neigungen erfolgen. Allerdings versprechen einige Studienrichtungen später ein deutlich höheres Gehalt als andere.

In Deutschland ist das Abitur für immer mehr junge Leute das Ziel ihrer Schullaufbahn. Denn mit diesem steht ihnen nicht nur der Weg zum Studium offen, sondern sie verdienen mit dem Abitur auch deutlich mehr als diejenigen ohne Hochschulreife. Wer dann noch weiter die Schulbank drückt und den richtigen Studiengang wählt, der kann sich an sie Spitze der Gehaltsskala katapultieren. Der aktuelle Gehaltsreport des Jobportals Stepstone zeigt, welches Studium in Deutschland später richtig Geld bringt, auch wenn es zunächst vielleicht Kosten verursacht.

Gehaltsreport 2016: Warum sich das Studieren lohnt

Wer sich in der Schule anstrengt und eine gute Schulausbildung erhält, dem steht später die ganze Welt offen – so lautete zumindest stets das Credo von Lehrern, Eltern und Co. Dass dies tatsächlich nicht unbegründet ist, zeigt der neueste Gehaltsreport der Jobbörse Stepstone. So verdienen in Deutschland etwa Arbeitnehmer mit allgemeiner Hochschulreife mit rund 43.980 Euro jährlich gut 40 Prozent mehr als jene, die das Abitur nicht geschafft haben. Mit jeder weiteren Qualifizierung steigt das Gehaltsniveau deutlich an. So bringt beispielsweise das erste Staatsexamen bereits 49.529, das zweite 58.736 und die Promotion an oberster Stelle immerhin 65.708 Euro im Jahr.

Gehaltsreport zeigt: Ärzte und Anwälte verdienen am meisten

Abiturienten mit einem sehr guten bis guten Notendurchschnitt sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, ein Medizin- oder Jurastudium anzutreten. Immerhin stehen Ärzte mit einem durchschnittlichen Verdienst von 64.110 Euro am obersten Ende der Gehaltsleiter. Ebenfalls auf einem hohen Niveau stehen die Juristen mit 63.901 Euro jährlich.
Doch auch die fünf nachfolgenden Studienrichtungen versprechen ein ansehnliches Gehalt:

– Ingenieurswissenschaften: 62.995,-
– Wirtschaftsinformatik: 62.382,-
– Wirtschaftsingenieurwesen: 62.231,-
– Mathematik und Informatik: 61.929,-
– Naturwissenschaften (Chemie, Biologie, Physik, Pharmazie): 60.402,-

Gehaltsreport 2016: Geisteswissenschaften auf hinteren Rängen

Mit einem Durchschnittsgehalt von 45.994 Euro liegen die Philosophen und Geisteswissenschaftlern noch deutlich hinter den Lehrern, Architekten und Geowissenschaften. Obwohl immer gesagt wird, dass die Lehrer so viel verdienen, schaffen sie es mit 50.734 Euro im Jahr gerade einmal ins Mittelfeld. Allerdings ist deren Verdienst im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland mit am höchsten.

Fazit: In puncto Gehalt lohnt sich ein Studium ungemein. Nichtsdestotrotz ist nicht jeder Absolvent unbedingt fürs Studieren geeignet. Auch die Ausbildungsberufe sollten in Deutschland nicht gänzlich aus dem Fokus geraten. Denn auch für die berufliche Weiterbildung gibt es staatliche Fördermittel.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , ,

Unsere Autoren

2 Antworten zu “Gehaltsreport: Dieses Studium bringt am meisten Geld”

  1. Holger Drechsler sagt:

    Sie schreiben:“Abiturienten mit einem sehr guten bis guten Notendurchschnitt sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, ein Medizin- oder Jurastudium anzutreten.“ Weil Ärzte und Juristen am oberen Ende der Gehaltsleiter stehen. Ich sage: Abiturienten, die wirklich Medizin oder Jura studieren wollen sollen Medizin und Jura studieren.

  2. Blog.GELD.de sagt:

    Hallo Herr Drechsler, da sind wir ganz Ihrer Meinung. Natürlich ist ein Interesse am Fach grundlegende Voraussetzung – auch, um das Studium aus eigenem Antrieb schaffen zu können. Viele Grüße, das Blog.GELD.de-Team.

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0