PKV im Test: Diese Privatversicherer überzeugen

(foto) Einige Privatversicherer schaffen es aufs TreppchenStabile Beiträge bei einem umfangreichen Leistungspaket: Das ist es, was Versicherte von ihrer privaten Kranken-versicherung erwarten. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten können jedoch nicht alle Versicherer diese Erwartung erfüllen. Ein aktueller Test zur PKV zeigt, bei welcher Krankenversicherung Kunden gut aufgehoben sind.

Der neueste Test zur privaten Krankenversicherung wurde vom Analysehaus Morgen & Morgen durchgeführt. Dabei untersuchten die Analysten 32 PKV – Anbieter hinsichtlich ihrer Kosten, ihres Wachstums sowie ihrer Solidarität. Der Test zielt also lediglich darauf ab, die finanzielle Stabilität des jeweiligen Versicherungsunternehmens zu beurteilen. Dies ist insofern wichtig, als nur eine finanziell gut bestellte Krankenversicherung dauerhaft stabile Beiträge ermöglichen kann.

Test zur PKV 2015: So schneiden Versicherer ab

Beim Test von Morgen & Morgen können insgesamt fünf Sterne erreicht werden. Volle Punktzahl erhalten in diesem Jahr vier Anbieter:

  • Allianz
  • Alte Oldenburger
  • Mecklenburgische
  • Provinzial Hannover

Im PKV Test 2014 konnte auch die DEVK noch die Bestwertung „ausgezeichnet“ erzielen, 2015 wird sie lediglich als „sehr gut“ eingestuft. Eine solche Beurteilung erreichen noch sechs weitere Versicherer, während zehn Anbieter das Attribut „durchschnittlich“ erhalten. Bei der einen oder anderen Krankenversicherung steht es um die Unternehmenszahlen nicht gerade rosig. Im Test zur PKV 2015 schaffen es acht Versicherer gerade einmal auf die Stufe „schwach“. Die Analysten lassen sogar die Mannheimer, Württembergische sowie die Axa mit der Note „sehr schwach“ durchfallen.

PKV im Test: Grundsätzlich positive Tendenzen

Zwar waren die Einzelwertungen einiger Anbieter mehr als ernüchternd, allerdings konnte das Analysehaus Morgen & Morgen in ihrem Test zur PKV einige erfreuliche Tendenzen bei den Versicherungsunternehmen erkennen. Demnach konnten Versicherer die Quote für Rückstellungen für Beitragsanpassungen (RfB) im Durchschnitt erhöhen. Je höher diese RfB-Quote nämlich ist, desto besser kann eine Krankenversicherung etwaige Beitragserhöhungen abfedern. Darüber hinaus wurde auch die Eigenkapitalquote der Versicherungsgesellschaften angehoben, womit ebenfalls eine höhere Finanzstabilität gewährleistet wird.

Private Krankenversicherung unter Druck

Die positiven Zahlen ändern allerdings nichts an der Tatsache, dass die private Krankenversicherung vor enormen Herausforderungen steht. So besteht einerseits das Problem, dass das Neugeschäft in der PKV rückläufig ist. Andererseits schmälern die niedrigen Zinsen die Renditen aus den Kapitalanlagen der Versicherer. Deshalb gehen Experten davon aus, dass die Beiträge zur PKV bald massiv ansteigen könnten. Und wer glaubt, angesichts dessen einfach in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln zu können, der irrt, denn aus der PKV gibt es kein Zurück. Das einzige, was dann noch hilft, ist ein Wechsel der privaten Krankenversicherung, denn den Wettbewerb unter den Privatversicherern wird es immer geben.

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Eine Antwort zu “PKV im Test: Diese Privatversicherer überzeugen”

  1. Dittberner sagt:

    Es geht um die Bewertung der Nützlichkeit eines PKV-Tarifes für
    ambulane Behandlungen.
    Dazu wäre es förderlich zu wissen, welche Kosten für welche ambulanten Behandlungen entstehen können.
    Um den richtigen Tarif für diese Leistungen zu finden oder ob man sich
    den Tarif für ambulante Behandlungen ob der hohen Prämie oder/und
    hohen Selbstbeteiligung schenken kann,wäre es sinnig, die möglichen
    Kosten für die möglichen Erkrankungen mit ambulanter Zuordnung gelistet zu finden. (doppelt genäht hält besser)
    Statistiken darüber will die z. B. Aöllianz nicht preisgeben.
    Vielleicht wissen Sie mehr. Danke für einen Hinweis.

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