Ein kleiner Rückblick: Das war das Finanzjahr 2013

Das Jahr 2013 war ein sehr aufregendes auf dem Finanzmarkt, allerdings wurden viele Suppen letztlich nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wurden. Die einschneidenste Veränderung war wohl noch die Einführung der IBAN.

Viel Lärm um die EU

Im vergangenen Jahr gab es einiges zu vermelden. Eine der „Lärmquellen“ stellte die EU dar, die Einwände gegen die deutsche Energiepolitik äußerte, sich aber auch an der deutschen Wirtschaftsstärke störte. Das bevorstehende Jahr 2014 wird nun zeigen, ob die deutsche Industrie erstens die erhaltenen Stromrabatte durch die Befreiung von der EEG-Umlage zurückzahlen muss und zweitens, ob Deutschland zudem noch eine Milliardenstrafe wegen zu florierender Exporte bekommt. Die selbst für einige Experten widersinnige Begründung der EU für diese Strafe: Deutschlands Stärke schadet der Europäischen Gemeinschaft. Eines zumindest scheint aber schon sicher: Ab 1. Januar 2014 zahlen Verbraucher eine zweite Umlage auf den Strompreis, die zur Finanzierung des Stromnetzes dienen soll. Ergebnis des Regierungswechsel und zahlreicher Diskussionen zur Energiewende in 2013: Der Strompreis wird 2014 spürbar teurer.

Finanzielle Neuordnung

Besonders weit, nämlich in den Alltag eines jeden Europäers, reichte 2013 die Umstellung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Ab dem 1. Februar 2014 gilt die International Bank Account Number (IBAN) verpflichtend für alle Mitglieder der EU, um Überweisungen eine einheitliche Codierung zu geben. Welche Vorteile damit verbunden sind und was die IBAN ist, darüber berichtete Geld.de ausführlich. Auffrischen kann man das Wissen aber auch noch mal auf www.thebetterdays.de.

Benzin und Diesel waren 2013 günstig

Freuen können sich Verbraucher auch über die Bilanz, welche der Mineralölwirtschaftsverband MWV zieht. Demnach war Benzin und Diesel in 2013 billiger als im Jahr zuvor. Der Liter Super kostete durchschnittlich 1,56 Euro, während es 2012 noch rund 1,62 Euro waren. Auch der Dieselpreis und die Kosten für Heizöl gingen zurück. Grund für den billigen Benzinpreis war nicht zuletzt der Starke Euro, der gegenüber dem Dollar an Wert gewann. Sollte der Ölmarkt 2014 gleichfalls gut versorgt bleiben, können sich Verbraucher weiterhin über das niedrigere Preisniveau freuen.

Skandale deutscher Banken und Versicherungen

Das zurückliegende Jahr war aber auch von Skandalen geprägt. So flog bei der Privaten Krankenversicherung Debeka auf, dass Kunden als „Spitzel“ angeheuert wurden, um weitere Beitragszahler zu akquirieren. Bei der Commerzbank sorgte hingegen die Steuerfahndung für Aufsehen, die vermutet, dass verkaufte Anlagen falsch deklariert wurden, um Geld vor dem Fiskus zu verstecken.

Weitere Ereignisse in 2013 können im Archiv von Blog.Geld.de nachgelesen werden.

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