So lässt sich Falschgeld erkennen Teil 2: Die erste Euro-Banknotenserie

(foto) Auch Münzen können Falschgeld seinGrundsätzlich ließe sich argumentieren, dass die Geldfälschung und somit das Falschgeld wohl genauso alt ist, wie das Geld selbst. Doch bereits zu den Zeiten des athenischen Staatsmannes Solon, wurde die Fälschung von Geld geahndet. Das Geldfälschergeschäft zieht sich somit durch alle Epochen bis in die heutige Zeit. Damals wie heute wussten sich jedoch die Menschen zu helfen, anhand gewisser Merkmale Falschgeld zu erkennen.

Neben den Teil 1 erläuterten allgemeinen Kriterien gibt es je nach Nennwert der Euro – Banknote noch spezielle Anhaltspunkte, mithilfe derer Falschgeld zu erkennen ist.

 

Falschgeld erkennen: Euro – Noten mit niedrigem Nennwert

Zu den Banknoten mit niedrigem Nennwert gehören der 5-, 10-, sowie 20-Euro-Schein, wobei in diesem Fall der Fünfer etwas ausgeklammert wird, da der alte Schein mittlerweile nahezu durch die Euro-Banknote im neuen Kleid ersetzt wurde.
Diese besagten Scheine besitzen zusätzlich zu den allgemeinen Merkmalen einen Spezialfolienstreifen. Wird die Geld – Note bewegt, werden die Wertzahl oder das Euro – Symbol als Hologramm in alternierenden Farben sichtbar, ganz in Abhängigkeit vom Betrachtungswinkel. Bei eingehender Betrachtung des Spezialfolienstreifens im Gegenlicht ist darüber hinaus ein Euro – Symbol zu erkennen, welches auf Perforationen in der Folie zurückgeht.

Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite der Banknoten nahezu in der Mitte neben dem Sicherheitsfaden der sogenannte Perlglanzstreifen. Dieser schimmert beim Kippen des Geld – Scheines gegen das Licht gelblich. Außerdem sind die Aussparungen der Wertzahl und des Euro – Symbols zu erkennen.

Häufig als Falschgeld: Noten mit hohem Nennwert

Weitaus häufiger als Fünfer, Zehner und Zwanziger werden die Banknoten mit einem hohen Nennwert gefälscht. Zu dieser Gruppe gehören folglich die 50-, 100-, 200- sowie 500-Euro-Scheine.
Um eine solche Geld – Note besser vor Fälschungen zu schützen, wurde ein Spezialfolienelement auf den Schein aufgebracht. Dieses befindet sich auf der Vorderseite im rechten Teil. Ähnlich wie beim Folienstreifen erscheinen Wertzahl und nun das auf dem Schein dargestellte Architekturmotiv abwechselnd als Hologramm, wenn die Banknote bewegt wird. Auch hier ist das Euro – Symbol zu erkennen, das aus Perforationen im Folienelement besteht.

Darüber hinaus verfügt der Geld – Schein über ein optisch wechselndes Farbelement auf der Rückseite. Bei Normalansicht erscheint die Wertzahl rechts unten purpurrot, wohingegen sie die Farbe zu braun oder olivgrün wechselt, sobald sich der Betrachtungswinkel ändert. Insbesondere diese optische Variabilität ist bei Falschgeld häufig nicht zu finden.

Auch Münzen können Falschgeld sein

In alten Western-Filmen wird die Echtheit des Goldes stets mit den Zähnen überprüft. Dies wird heute nicht mehr so recht gelingen, jedoch gibt es andere Möglichkeiten.
Während echte Münzen eine deutlich abgegrenzte Prägung aufweisen, wirkt das Falschgeld oft verschwommen und ist uneben. Darüber hinaus lässt sich eine Abweichung der Farbtönung erkennen. Auch die Prägungen am Rand sind bei den richtigen 2-Euro-Münzen sehr scharf, wohingegen falsches Geld nicht selten unregelmäßige oder gar unvollständige Randprägungen aufweist. Ebenso enttarnt der Magnettest das Falschgeld. So sind echte 1- und 2-Euro-Münzen lediglich schwach magnetisch, wodurch sie sich leicht vom Magneten ablösen lassen. Falschgeld hingegen wird entweder gar nicht angezogen oder haftet zu fest an dem Magneten.

Anhand welcher Kriterien sich die neue Europa-Serie erkennen lässt, folgt in Teil 3. Hier geht es zu Teil 1 von So lässt sich Falschgeld erkennen.

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