So lässt sich Falschgeld erkennen Teil 3: Die Europa-Serie

(foto) Alte Euro-Noten werden sukzessive ersetztUm die Sicherheit beim Umgang mit den Euro – Noten zu erhöhen, wurde eine zweite Banknotenserie, die sogenannte Europa-Serie ins Leben gerufen. Diese Geld – Scheine enthalten nun verbesserte Sicherheitsmerkmale, wodurch Falschgeld noch besser als solches zu erkennen sein soll.

Der erste Schein der Europa-Serie wurde bereits im Mai 2013 in Umlauf gebracht, nämlich die 5-Euro-Banknote. Ab dem 23. September 2014 soll auch der neue 10-Euro-Schein den alten ablösen. In den nächsten Jahren sollen dann sukzessive ebenso die restlichen Nennwerte in aufsteigender Reihenfolge nachkommen.

Falschgeld adé: Die neuen Sicherheitsmerkmale

Als man den ersten Fünfer – Schein in die Hand genommen hat, fühle der sich erst einmal komisch an. Kein Wunder, denn die Europa-Serie wird auf verbessertes Sicherheitspapier gedruckt. Die Banknoten bekommen somit eine Spezialbeschichtung, welche für eine längere Haltbarkeit und eine bessere Schmutzabweisung sorgen soll.
Auffällig sind darüber hinaus das ertastbare Relief an den Rändern der Geld – Scheine, anhand dessen sich Falschgeld gut erkennen lässt, da dessen Oberflächenstruktur häufig nicht so ausgeprägt ist. Das Durchsichtsregister der alten Banknoten wurde durch eine Smaragd-Zahl ersetzt. Wird der Schein gekippt, bewegt sich dementsprechend ein Lichtbalken, wodurch sich die Farbe der Wertzahl von smaragdgrün zu tiefblau ändert.
Auch der Hologrammstreifen ist um einiges detaillierter. So ist nun durch Kippen der Geld – Note das Abbild der mythologischen Gestalt Europa, das Euro – Symbol sowie die Wertzahl zu sehen. Außerdem wird hierfür eine verbesserte Folie mit Überdruck verwendet.
Der dunkle Sicherheitsfaden in der Mitte des Geld – Scheins bleibt bestehen. Bei dessen genauerer Betrachtung lässt sich wieder die Wertzahl und das Euro – Symbol erkennen.

Falschgeld erkennen und sofort melden

Ob mit der Einführung der neuen Europa-Serie die Geldfälschung aufhört, scheint eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz wurde der neue Fünfer vergleichsweise nicht so oft gefälscht, wie die alten Banknoten. Ob dies wirklich auf die verbesserten Sicherheitsmerkmale zurückzuführen ist, sei dahingestellt.
Wichtig bleibt für den Verbraucher jedoch, dass er vor allem die höherwertigen Geld – Noten überprüft. Sollte sich dann herausstellen, dass es sich um Falschgeld handelt, muss er dies direkt der Polizei melden. Wer wider besseren Wissens weiter mit dem Geld bezahlt, verstößt gegen die Meldepflicht von Falschgeld. Ein solcher Verstoß kann sogar bei kleineren Fällen zu einer saftigen Geldbuße in Höhe von bis zu 100.000 Euro führen.
Daher gilt auch hier: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Den Schein im Zweifelsfall fühlen, sehen, kippen und gegebenenfalls gleich zur Polizei bringen.

Hier geht es zum Artikel So lässt sich Falschgeld erkennen Teil 1
Hier geht es zum Artikel So lässt sich Falschgeld erkennen Teil 2

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