Unheilvolle Entwicklung für den Heizölpreis

(Bild) HeizölpreisNachdem durch den Krim-Konflikt bereits die Kosten für Gas und Strom steigen bzw. in der Jahresendabrechnung empfindlicher zu Buche schlagen werden, wirkt sich die Lage im Irak nun auch noch auf die Heizölpreise aus.

Die Republik Irak wird von Islamisten überfallen; sogenannte ISIS-Kämpfer. Sie haben heute auch die Grenzen zu Jordanien und Syrien überschritten. Außerdem schwelt in der Ukraine weiterhin der Konflikt mit pro-russischen Milizen. Die Geschehnisse im Irak und der Ukraine, beide Länder sind Impulsgeber der Ölbörsen, wirken auch auf den Energiemarkt. Mit dem Irak befindet sich nun vor allem auch die Ölwelt im Gefahrenmodus. Die Unsicherheiten verursachen eine Risikoprämie, die sich die Ölwirtschaft als Schutz einräumt. Sie beträgt fünf Prozent und verursacht den Anstieg des Heizölpreis.

Heizölpreise nehmen drastische Entwicklung

Nachdem der Preisanstieg beim Heizöl schon letzte Woche zu bemerken war, ist es, anders als beim Strompreis, am Freitag wieder zu einer Preisentspannung gekommen. Anfang dieser Woche stellt sich aber heraus, es war nicht der Höhepunkt der Preiskurve, sondern nur eine kurze Pause. Der Heizölpreis steigt weiter! Eine klare Tendenz ist allerdings, das bereitet Kopfzerbrechen, nicht zu erkennen.

Steigende Heizölkosten für Verbraucher

Es ist aufgrund der wirtschaftlich wie politisch komplexen Situation zu erwarten, dass Ölkonzerne ihre Preise anziehen werden, ums ich vor eventuellen Risiken noch besser zu schützen. Insbesondere bereiten sie sich damit auch auf eine sichere Heizsaison ab Herbst 2014 vor. Derzeit liegt der Preis für eine Tonne Gasöl bei 938,00 Dollar. Das Barrel Rohöl kostet in London 115,26 Dollar.

Heizölpreise 2014 in Deutschland stabil?

Verbraucher sollten sich vom wirtschaftlichen Tagesgeschehen um das Heizöl aber nicht gänzlich verwirren lassen. Mit Blick allein auf den deutschen Markt ist der Heizölpreis noch relativ stabil. Experten sprechen lediglich von einem Vorboten einer Preissteigerung. Die Teuerung erreicht derzeit die Marke von 80 Cent pro Liter bei 3.000 Litern Bedarf. Der vergleichsweise milde Effekt erklärt sich damit, dass durch den Irak zwar das Angebot beschränkt werden könnte, doch im Moment auch die Nachfrage gering bleibt. Das hat einen schonenden Effekt auf die steigenden Heizölpreise. Der deutsche Binnenmarkt für Heizöl schläft förmlich. Rabatte bleiben somit auch mittelfristig auf dem Markt erhalten, auch wenn sie praktisch nichts am Preisniveau ändern. Perspektivisch werden zumindest die deutschen Heizölpreise unterhalb des Vorjahresniveau bleiben.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0