Weihnachten sitzt das Geld wieder locker

(Bild) GeldDie Adventszeit scheint viele deutsche Bundesbürger in Einkaufslaune versetzt zu haben. Das zeigte eine Umfrage der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Demnach sitzt das Geld der Verbraucher wieder lockerer und man gönnt sich mehr. Doch nicht nur für den eigenen Bedarf wird gekauft – immerhin naht das Fest der Liebe.

Durchschnittlich 288 Euro zum Shopping

Dieses Weihnachten wollen Bundesbürger für ihre Liebsten tiefer in die Tasche greifen. Rund 288 Euro wollen deutsche Konsumenten im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke der Lieben ausgeben. Im Jahr davor gaben Bundesbürger in der Vorweihnachtszeit drei Euro weniger für ihre Gaben aus. Dies geht aus einer aktuellen GfK-Umfrage hervor. Das frühe, positive Ergebnis hat auch Folgen für den Konsumklima-Index, mit dem die Konsumneigungen von Privathaushalten gemessen wird. 2012 lag der Wert noch bei 7,1 – dieses Weihnachten soll er  auf 7,4 Punkte steigen. Damit wäre der höchste Konsumklima-Indexwert seit sechs Jahren erreicht.

Beliebte Geschenke 2013

Unterm Weihnachtsbaum sollen in diesem Jahr vor allem Bücher, Kleidung und Spielwaren liegen. Auch Bargeld und Gutscheine werden 2013 gerne verschenkt, wie Konsumforscher feststellen konnten. Gutscheine sind besonders bei jüngeren Schenkenden unter 34 Jahren beliebt. Diese wollen 2013 dafür 96 Euro zahlen – sieben Euro mehr als im Vorjahr. Etwas zum Lesen wollen rund 42 Prozent der Befragten verschenken und dafür im Durchschnitt etwa 40 Euro bezahlen. Für Kleidung oder Spielzeug planen Deutsche dagegen 77 bis 90 Euro ein. Smartphones und Tablet Computer waren bereits in den vergangenen Jahren beliebte Weihnachtsgeschenke. Für diese Technikgeschenke werden 2013 etwa 242 Euro ausgeben. Letztes Jahr war das Budget für Technik-Präsente dagegen nur halb groß. Die wachsende Kauflust wird auf steigende Löhne, niedrige Zinsen und eine wachsende Beschäftigung zurückgeführt.

Senioren kaufen besonders viel

Experten zufolge kann der Handel dieses Jahr mit einem Umsatz-Plus von rund zwei Prozent rechnen. Besonders viel Geld sollen Senioren für Weihnachtsgeschenke ausgeben – durchschnittlich 354 Euro. Auch die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen will dieses Jahr deutlich mehr Geld in Geschenke investieren (254 statt 213 Euro). Dagegen planen 35- bis 54-jährigen weniger Geld für Geschenke auszugeben. Genau wie die Gruppe der 14- bis 24-jährigen, welche 2013 nur 122 Euro (statt 136 Euro wie im Vorjahr) für Geschenke übrig hat. Um den Einkaufsstress zu minimieren, plant die Hälfte der Befragten einen Teil der Geschenke dieses Jahr online zu kaufen.

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