Private Altersvorsorge: Diese Umfrage schockiert

(foto) Mit einer privater Altersvorsorge das Alter genießen könnenWozu noch eine private Altersvorsorge? Diese Frage stellt sich mittlerweile jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland, wie aus einer Studie der Axa Versicherung hervorgeht. Fatalerweise sorgen die Deutschen zunehmend weniger fürs Alter vor – obwohl sie es eigentlich besser wissen.

„Arm am Beutel“ – davor hat die Mehrheit der erwerbstätigen Deutschen Angst und blickt besorgt auf die Thematik Rente und Altersvorsorge. Nichtsdestotrotz bemühen sich viele nicht um eine private Altersvorsorge. Dabei wird diese in Zukunft umso wichtiger.

Studie zur privaten Altersvorsorge: So wurde befragt

In den Monaten März sowie April 2015 wurden im Auftrag der Axa Versicherung 3.243 Telefoninterviews durchgeführt und dabei repräsentativ sowohl Erwerbstätige als auch Rentner aus alles 16 Bundesländern befragt. Um anhand der erhobenen Daten ebenfalls Aussagen treffen zu können, die bundesweit gelten, wurden die Ergebnisse insgesamt bevölkerungsrepräsentativ gewichtet.

Das ergab die Umfrage zur privaten Altersvorsorge

Etwa 59 Prozent der befragten Deutschen gaben an, dass ihre Angst in Bezug auf die Altersvorsorge immer größer würde, wobei 39 Prozent sogar schon eine verschlechterte Lebensqualität im Ruhestand erwarten. Paradoxerweise haben allerdings nur 60 Prozent der Deutschen bereits mit der Planung für das Alter begonnen. Als die Axa Versicherung eine gleichlautende Befragung vor zehn Jahren durchführte, waren es immerhin noch 82 Prozent. Doch anscheinend sind sich die Befragten ihres Versäumnisses bezüglich der Altersvorsorge bewusst. Schließlich erachten Erwerbstätige im bundesweiten Durchschnitt 412 Euro Vorsorgeleistung im Monat als notwendig. In der Tat bringen die Deutschen jedoch gerade einmal 257 Euro zur privaten Altersvorsorge auf.

Niedrigzinsphase macht Altersvorsorge unattraktiv

Die Axa-Umfrage ergab zudem, dass unter anderem die anhaltende Niedrigzinsphase der Grund dafür ist, dass das Engagement der Deutschen für die private Altersvorsorge zunehmend sinkt. Denn Altersvorsorgeprodukte wie etwa die Lebensversicherung lohnen sich kaum noch, da sie bloß noch extrem niedrig verzinst sind. Demnach schließen aufgrund niedriger Zinsen etwa 59 Prozent der Deutschen keine Vorsorgeverträge mehr ab. Sogar jeder Fünfte hat deswegen bereits bestehende Verträge zur privaten Altersvorsorge gekündigt.

Ohne Altersvorsorge droht Armut

Diese Ergebnisse alarmieren den Auftraggeber, schließlich verstärkten die erwerbstätigen Deutschen mit ihrem Verhalten den Effekt der Niedrigzinsen, so Patrick Dahmen, Vorstandsmitglied der Axa Konzern AG. Für den Ruhestand stünde sodann weniger aus Vorsorgeverträgen zur Verfügung und zugleich sinke in den kommenden Jahren das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente, erklärt Dahmen weiter.
Aus diesem Grund ist eine private Altersvorsorge enorm wichtig, denn bereits jetzt steigt die Altersarmut in Deutschland deutlich an. Die Zahlen zur Rente werden immer trauriger und wer nicht ausreichend fürs Alter vorsorgt, riskiert seinen Lebensstandard.

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