Tester warnen vor Tricks bei alten Bausparverträgen

Kunden mit alten Bausparverträgen sollten diese nicht leichtfertig hergeben.Die Stiftung Warentest warnt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ Bausparer vor Tricks der Bausparkassen. Diese sollen versuchen, Kunden aus gut verzinsten Altverträgen zu drängen. Bausparer sollten sich von den Tricks nicht beeindrucken lassen und ihren alten Bausparvertrag nicht aus der Hand geben.

Viele der alten Bausparverträge sind mit vier bis fünf Prozent verzinst und daher heute eine gute Geldanlage. Die sicherste Methode, weiterhin davon zu profitieren, ist laut Stiftung Warentest, nur maximal 85 Prozent der benötigten Bausparsumme anzusparen und anschließend keine weiteren Einzahlungen vorzunehmen. So kann die Bausparkasse den Vertrag nicht kündigen und der Kunde bekommt weiterhin Zinsen auf sein angespartes Geld.

Gerichte sind der Meinung, dass eine Bausparkasse nur dann den Vertrag kündigen kann, wenn die Bausparsumme überschritten wurde. Einige Bausparkassen wie die Wüstenrot versuchen laut der Stiftung Warentest, Kunden bedeutend früher zu einem Austritt aus ihrem Bausparvertrag zu bewegen. Wer als Kunde nicht aufpasst, dem drohen gleich mehrere Nachteile. Denn es gehen zum einen die attraktive Geldanlage sowie die Bonuszinsen verloren und zum anderen bekommen Kunden die Abschlussgebühren nicht zurück.

Einige Bausparkassen wie beispielsweise die BHW drängen Kunden zum Verzicht auf ein Darlehen, damit diese die Bonuszinsen erhalten. Dies geht jedoch nur dann, wenn die Bausparsumme noch nicht erreicht wurde. Die Stiftung Warentest empfiehlt Kunden solcher Bausparkassen daher, die Summe auf ihrem Bausparkonto genau im Blick zu haben und zudem eine Verzichtserklärung abzugeben.

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