Festgeld: Gar nicht so unflexibel, dieses Konto

Bild Festgeld: Verlässliche RenditeWohin mit dem Geld, wenn es doch kaum noch Zinsen gibt? Manche geben das Ersparte für den Konsum aus, manche investieren ihre Euro in Immobilien. Wer noch sparen will, aber keine Experimente mag, ist mit dem Festgeld im Vergleich zu anderen Sparformen immer noch gut beraten.

Jetzt, wo es kaum noch Rendite auf flexible Sparformen der Bank, wie das Tagesgeld, gibt und selbst das Girokonto immer seltener kostenlos ist, stellt sich die Frage nach dem wohin mit dem Geld. Nicht alle sind so mutig und können sich für riskante, aber höher verzinste Aktienfonds erwärmen. Das Festgeld als Klassiker der Geldanlage kann sich immer noch lohnen.

Verlässliche Rendite beim Festgeld

Beim Festgeld wird, wie der Name schon sagt, die Sparsumme auf eine bestimmte Zeit fest bei der Bank angelegt. Wer für seine Euro noch einen vernünftigen Zinssatz bekommen will, riskante Geldanlagen aber scheut, für den ist das Festgeld immer noch eine lohnende Variante. Weil die Bank beim Festgeld über eine festgelegte Laufzeit über das Geld der Sparer verfügen kann, ist sie auch bereit, entsprechende Zinsen darauf zu geben. Daraus resultiert der Vorteil für die Kunden der Bank, dass sie eine verlässliche Rendite erhalten, ohne permanent mit ihren Geldanlagen jonglieren zu müssen, um das im Vergleich beste Angebot zu erhalten. Nachteilig ist jedoch, dass sie bis zum Ende der Laufzeit nicht über die Sparsumme aus dem Festgeld verfügen können.

Festgeld variabel gestalten

Doch das Festgeld ist nicht (mehr) ganz so unflexibel, wie es scheint. Bei den Laufzeiten gibt es eine Spanne von einem Monat bis hin zu mehreren Jahren, bei der allgemein gilt: Je länger die Einlage, desto höher die Verzinsung durch die Bank. Der Zinssatz für das Festgeld bleibt während der Laufzeit unverändert, ganz im Gegensatz zum Tagesgeldkonto, wo sich die Banken aktuell immer wieder unterbieten. Wer nicht die gesamte Sparsumme für mehrere Jahre bei der Bank parken will, muss sich nicht mit nur einem Festgeldkonto begnügen.

Ein Rechenbeispiel: Bei einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro könnten Kunden 5.000 Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren fest anlegen und dafür beispielsweise einen Zinssatz von 1,4 % p.a. erhalten, das entspricht einer Rendite von insgesamt 350 Euro. Der Restbetrag könnte zu geringeren Zinsen und zweimal 2.500 Euro oder einmal 2.000 Euro und einmal 3.000 Euro auf ein anderes Festgeldkonto kommen, allerdings mit verschiedenen Laufzeiten. Das entspricht zwar nicht der Flexibilität eines Tagesgeldkonto, ermöglicht es aber doch, nach ein oder zwei Jahren schon wieder über das Geld zu verfügen. Zudem gibt es auch für die im Vergleich kürzeren Laufzeiten beim Festgeld von ein bis zwei Jahren schon einige Euro an Zinsen von der Bank. Dieses Prinzip bietet sich besonders an, um auf etwaige Zinssteigerungen zu reagieren, und die Geldanlage einer anderen Bank mit einem besseren Angebot für Festgeld zu nutzen.

Festgeld-Vergleich: Welche Bank hat die besten Konditionen?

Auch beim Festgeld lohnt sich ein Vergleich der Anbieter unbedingt. Oft bieten gerade Direktbanken bessere Konditionen als Filialbanken. Wer bei seiner Bank keinen Wert auf die persönliche Betreuung legt, ist mit einem Festgeldkonto bei einer Online-Bank auch gut aufgehoben. Wie bei fast allen Anlageformen gibt es auch beim Festgeld-Vergleich der Banken teils deutliche Unterschiede für die Höhe der Zinsen.

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