Gartenhaus & Co.: So versichert man Kleinimmobilien richtig

(Bild) Gartenhaus und CoDer eigene Garten ist etwas wirklich ganz Besonderes. Viele nutzen ihn als Rückzugsort zum Entspannen oder sehen ihn als erweiterte Wohnfläche für ihre Familie an. Auch die mit einem Garten verbundene Arbeit liefert vielen einen willkommenen Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Verschönert wird er gerne mit neuen Anpflanzungen, einer gemütlichen Sitzecke, einem kompletten Gartenhäuschen oder auch mit einem eigenen Pool. Damit die Freude darüber möglichst lange währt, sollte man sich rechtzeitig über die richtigen Versicherungen informieren.

Überprüfung der Hausratversicherung notwendig

Fakt ist, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung bereits über eine Hausratversicherung verfügt. Häufig kommt es allerdings vor, dass die Policen sehr veraltet sind und keinen wirklich optimalen Schutz im Schadensfall von Gartenobjekten bieten. Denn erst im Verlauf der letzten Jahre sind viele große Anbieter dazu übergegangen, speziell Gartenmöbel und Co in den Leistungsumfang mit einzuschließen, wie wenn sie etwa durch ein Feuer beschädigt oder von Dieben aus dem umfriedeten Garten entwendet werden. Oft versichern Hausratsversicherungen daher nur Hab und Gut, was sich wirklich in Gebäuden befindet. Meist lässt sich aber das komplette Garteninventar gegen einen kleinen Aufpreis mitversichern.
Zu einem Garten gehören in der Regel auch diverse Geräte, die man zur Unterhaltung benötigt, wie ein Rasenmäher, Laubbläser oder Kantenschneider. Sind diese etwa im Gartenhäuschen gelagert, was definitiv verschlossen sein muss, hat man bei den meisten Anbietern von Hausratversicherungen eine gute Chance, den Schaden ersetzt zu bekommen. Angesichts der Anschaffungskosten lohnt dies, besteht die Hausratsversicherung ohnehin. Ein Sonderfall hingegen stellt meist der Grill dar. Er dient weder der Aufnahme von Personen wie zum Beispiel Gartenmöbel, noch benötigt man ihn zur Bewirtschaftung des Gartens. Zahlreichen Gerichtsurteilen zufolge müssen aus diesem Grund auch sonst sehr leistungsstarke Hausratversicherungen dann den Schaden nicht regulieren. Allerdings wird der Gartengrill auch kaum gestohlen.

Gebäudeversicherung für Hauseigentümer

Eine weitere Art der Hausversicherung ist die Gebäudeversicherung. Sie ist prinzipiell immer Sache des Hauseigentümers, denn durch sie soll das Gebäude abgesichert werden, für dessen Erhalt und Absicherung nur er alleine zuständig ist. Beim Abschluss einer Gebäudeversicherung müssen unbedingt sämtliche Grundstücksbestandteile, wie eben ein Gartenhäuschen oder eine Garage, mit angegeben sein. Dann sind sie meist auch durch die Gebäudeversicherung geschützt. Unbedingt achten sollte man auf die sogenannte Klausel 7264 (sonstige Zubehör- und sonstige Grundstücksbestandteile), die häufig Bestandteil von Gebäudeversicherungen war/ist, die vor dem Jahr 2005 abgeschlossen wurden. Wurde sie nicht separat vereinbart, bleibt man unter Umständen etwa auf einer beschädigten Garage oder einem zerstörten Carport sitzen. Auch vor Schäden durch Unwetter schützt in der Regel eine Gebäudeversicherung das Gartenhaus oder die Garage. Stürzt aber etwa ein schwerer Baum um, darf er nicht einfach selbst entsorgt werden. Dafür muss eine spezielle Firma beauftragt werden, die meist sehr teuer ist. Für genau solch einen Fall sollten in einer guten Gebäudeversicherung die sogenannten Bewegungs- und Schutzkosten mit inbegriffen sein, die dann für die Bezahlung einer solchen Firma aufkommen. Letztlich kann sich hier jeder Grundstücksbesitzer selbst die Frage stellen, ob bedrohliche Bäume in der Nähe von Gartenhaus, Garage oder Pool stehen und ob ein heute ja schon günstig zu habendes Gartenhaus zusätzlichen Versicherungsschutz bedarf.

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