Geldanlage: Diese Anlagen sind 2016 Trend

Foto Geldanlage ImmobilieWo soll das Geld hin? Diese Frage stellen sich die Deutschen auch im neuen Jahr. Die Zinsen für die verschiedenen Anlageformen verändern sich kaum, was eine sichere Geldanlage und den Vergleich der Finanzprodukte nicht einfach macht. Eine aktuelle Umfrage belegt: Immobilien stehen als Geldanlage hoch im Kurs.

Wer eine größere Summe an Geld übrig hat, oder sich von seinen bisher gewohnten Formen der Geldanlage der Banken trennen will, hat es auch 2016 nicht ganz so leicht. Ob Festgeld, Tagesgeld, oder Sparkonto. Beim Vergleich fällt auf: Es gibt kaum noch Zinsen auf die beliebtesten Geldanlage-Produkte. Eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens GfK für den Bankenverband belegt nun, dass vor allem das klassische Sparkonto der Banken bald ausgedient haben könnte.

Seltener Geld auf dem Sparkonto

Demnach wollen nur noch 25 Prozent der Deutschen das Sparkonto auch 2016 noch als Geldanlage nutzen. Das Konto zum Sparen rutscht damit auf den dritten Platz der beliebtesten Anlageformen, wohingegen es in 2014 und 2015 noch auf Platz eins lag. Immerhin 28 Prozent der Befragten wollen ihr Geld in Tagesgeld und Festgeld anlegen. Neuer Spitzenreiter der Geldanlage ist die aktuell recht zinsgünstige Immobilie. Ganze 37 Prozent der Deutschen sehen eine Wohnung oder ein Haus im Vergleich zu anderen Möglichkeiten als ideale Geldanlage.

Mutig sind die Deutschen bei ihrer Geldanlage jedoch nicht – auch dann nicht, wenn für ihr Geld höhere Zinsen in Aussicht stehen. So gaben 72 Prozent an, sich „gar nicht“ vorstellen zu können, für eine möglicherweise höhere Rendite auch mehr Risiko bei der Geldanlage einzugehen. Der im Vergleich sichere Mittelweg, gerade für kleine und mittlere Anlagesummen, sind das Festgeld und das Tagesgeld. Gerade das Tagesgeld bietet den Kunden dabei die Flexibilität, die verschiedenen Banken zu vergleichen und den Anbieter mit den besten Zinsen auszuwählen. Beim Festgeld winkt dagegen eine höhere Rendite, das Geld steht den jedoch für eine ausgewählte Zeit nicht zur Verfügung.

Immobilie als beliebteste Geldanlage

2016 wird erneut ein Immobilienjahr, das belegt auch die Umfrage der GfK. Günstige Konditionen für die Baufinanzierung machen vor allem Wohneigentum zur beliebten Geldanlage. Die niedrigen Zinsen auf Baugeld ermöglichen es, dass sich auch Anleger mit niedrigem und mittlerem Einkommen für einen Haus- oder Wohnungskauf entscheiden. Gleichzeitig steigen jedoch die Immobilienpreise vor allem in den Ballungszentren an. Im Vergleich zu den Vorjahren geht auch die Ratingagentur Standard&Poor’s davon aus, dass sich die Preise für Immobilien weiter steigern werden. Dennoch ist eine Immobilienblase bisher wohl nicht zu befürchten: Immerhin zahlen die Deutschen für ihr Wohneigentum noch deutlich weniger Geld als ihre europäischen Nachbarn.

Beste Geldanlage nach Vergleich der Bank

Vergleichen lohnt sich. Wer bereits in ein Haus oder eine Wohnung investiert hat, kann sich glücklich schätzen. Denn die eigene Immobilie gewinnt weiter an Wert. Aber auch, wer den Traum vom Eigenheim verwirklichen will, sollte die Angebote der Banken für Baugeld sorgfältig vergleichen. Denn attraktiv sind Immobilien als Geldanlage dank der niedrigen Zinsen wohl noch eine Weile.
Beim Vergleich der Geldinstitute ist zu beachten, das die Tipps des Anlageberaters den eigenen Bedürfnissen gerecht werden. Wie die Zeitschrift Finanztest berichtet, ist dies oft nicht der Fall. Es heißt, Banken empfehlen häufig teure und risikoreiche Geldanlagen nach eigenem Interesse. In der Untersuchung von Finanztest wurden insgesamt 23 Banken einem Vergleich unterzogen, wobei nur drei Kreditinstiture bei der Beratung zur Geldanlage überzeugten. Um das Risiko eines weniger geeigneten Angebots zu minimieren, sollten Verbraucher vor der Anlageberatung selbst Informationen zu aktuellen Konditionen verschiedener Banken einholen und beispielsweise einen Vergleich zur Geldanlage online durchführen. So ist die Abhängigkeit im Anlagegespräch, egal ob man Festgeld, Tagesgeld oder andere Geldanlagen vergleichen will, minimiert.

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