Bauchentscheidung: Bei Geldanlagen eigene Erfahrung am wichtigsten

FinanzentscheidungenWenn es um ihre Finanzen geht, entscheiden die meisten Deutschen nach ihrem Bauchgefühl. Der Schwarze Peter wird bei Fehlentscheidungen aber anderen zugeschoben.

Viele schieben Finanzentscheidungen lange vor sich her, bis sie dann doch aus dem Bauch heraus handeln. Das zeigt die Studie „Kopf oder Bauch? Wie die Deutschen bei Geld und Finanzen entscheiden“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der comdirect bank AG.

Partnermeinung wichtiger als Testberichte

Für 44 Prozent entscheidet in Finanzfragen das Bauchgefühl. Doch auch auf den Lebenspartner hören immerhin 32 Prozent. Weniger wichtig sind Empfehlungen von Freunden, Bekannten (19%) aber auch Verkäufern und Beratern (18%). Die Informationen der Finanzunternehmen selbst spielen mit 13 Prozent eine noch geringere Rolle, ebenso Testberichte (12%). Meinungen Fremder aus Blogs oder sozialen Netzwerken werden noch wenig (1%) in Finanzfragen gehört.

Das liebe Geld und lästige Entscheidungen

Zwar will jeder eine gute Geldanlage, doch beschäftigt sich mehr als jeder Zweite nur ungern mit Fragen rund um das eigene Geld, wie aus der Studie hervorgeht. Zu gern wird die Entscheidung hinausgezögert. 24 Prozent der Befragten lässt lieber andere oder die Zeit entscheiden. Doch Dr. Thorsten Reitmeyer, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank rät: „Es ist wichtig, dass die Menschen Verantwortung für ihre Finanzentscheidungen übernehmen und sich aktiv mit Geld und Finanzen auseinandersetzen.“ Also sollte man die Verantwortung für Verluste etwa bei Aktien oder Aktienfonds nicht von sich schieben, wie es der Studie zufolge 56 Prozent tun.

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