Festgeld mit höheren Zinsen

(Bild) FestgeldMehr als 18 Monate bangen Anleger nun schon um ihre Ersparnisse. Weil die niedrigen Zinsen bei Anlagen wie dem Festgeld so tief gesunken sind, dass die Inflation kaum ausgeglichen werden kann, wurden langfristige Anleihen unattraktiv. Nun, im zweiten Halbjahr 2013, lässt sich erstmals wieder eine Trendwende beobachten.

Festgeld oder auch Termingeld genannt, ist eine der weit verbreitetsten Anlageformen. Dabei nimmt die Bank das Guthaben des Kunden über eine Laufzeit von mindestens einem Monat an und zahlt im Gegenzug Zinsen dafür. Somit lässt sich das Sparguthaben „wie von selbst“ vermehren, woher auch der Spruch kommt, „Geld für sich arbeiten lassen“. Das gleiche Prinzip ist Kunden vom Tagesgeld bekannt, welches zwar flexibler, weil kurzfristiger angelegt wird, aber dafür nicht so gute Renditen hat. Momentan liegt das Tagesgeld lediglich bei maximal 1,5 %. Ein weiterer Vorteil des Festgeld ist die Einlagensicherung, bei der im Falle einer Insolvenz der Bank, das Geld des Kunden geschützt ist.

Festgeld mit besserer Rendite

Erstmals seit vielen Monaten hebt die Bank diese Zinssätze auf das Festgeld an. Geschuldet ist dies der leichten Erholung der Wirtschaft. Auch Bundesanleihen erholen sich und kletterten in den letzten acht Wochen von 1,16 wieder auf 1,9 Prozent. Wer allerdings schon einen Festgeld – Vertrag bei seiner Bank laufen hat, der wird von höheren Zinsen vorerst nicht profitieren. In diesem Fall fährt der Festgeld – Zug, der gerade wieder Geschwindigkeit aufnimmt, an einem leider vorbei.

Zinssätze beim Festgeld

Veränderungen gibt es im August 2013 beispielsweise bei der IKB. Wer bei dieser Bank Geld spart, kann ab sofort von einem Zinssatz von 2,4 bis 2,6 % profitieren. Die Laufzeit liegt bei sieben Jahren. Auf 1.000 Euro Festgeld gibt es somit rund 170 Euro Zinsen, zuzüglich Zinseszins. Ebenfalls attraktiv ist das aktuelle Angebot der VTB. Bei dieser Bank werden Zinsen von 2,1 % geboten. Kunden sollten allerdings beachten, dass die Zinsen in Abhängigkeit von der Laufzeit des Festgeldes vergeben werden. Auf lange Laufzeiten von mehreren Jahren senken auch viele Kreditinstitute den Zinssatz. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die SWK, die ihre jeweiligen Produkte um 0,1 % senkt.

Festgeld im Vergleich

Wie kann man die im dauerhaften Wandel begriffenen Angebote für Festgeld nutzen? Anleger sollten sich im Stillen überlegen, wie hoch die Zinsen sein sollen, damit sich das Festgeld für sich lohnt. Immerhin ist das angelegte Sparguthaben dann für einige Zeit unerreichbar. Wer die Inflation von etwa 1,9 Prozent ausgleichen will, kann bereits jetzt Festgeld nutzen.Wer einen anspruchsvolleren Entschluss gefasst hat, der sollte noch etwas abwarten und dann umgehend einsteigen. Voraussetzung ist natürlich eine realistische Erwartung. Für diese hilft ein Vergleich des Festgeld, um die besten Zinsen jeder Bank stets im Auge zu behalten. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass das Wachstum der Rendite nicht unermesslich ist. Für eine erfolgreiche Festgeld Anlage geht es somit auch darum, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.

Geld.de hilft beim Timing

Wer seinen ersparten Euro verzinsen möchte, statt ihn im Sparschwein durch die Inflation entwerten zu lassen, der sollte sich über das Festgeld zumindest mal informieren. Über den Finanzvergleich von Geld.de geht das schnell, einfach und bequem. Auf einen Klick startet der Vergleich hunderter Anbieter. Und hier geht es zum Geld.de-Rechner für das Festgeld.

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