Individuell sparen: Für jede Summe die passende Geldanlage

Bild Die beste GeldanlageDass sparen sich nicht mehr lohnt, glauben nicht alle deutschen Anleger. Weniger als vier Prozent der Bundesbürger wollen gar nichts mehr zurücklegen, die anderen jedoch geben nicht auf. Denn auch für kleinere Summen gibt es gute Formen der Geldanlage.

Ob 500, oder 5000 Euro – für jeden Geldbetrag findet sich die passende Geldanlage. Wichtig ist, beständig dabei zu bleiben und sich bei kleineren Summen auch mit entsprechend niedrigeren Zinssätzen zufrieden zu geben. Dafür hat man in den meisten Fällen dann auch eine gewisse Flexibilität. Doch wie und mit welcher Geldanlage fängt man das Sparen am besten an? GELD.DE gibt Tipps für verschiedene Anlagesummen.

Fall 1: Ich habe nichts oder eine kleine Summe

Sie haben noch keinerlei Rücklagen und am Ende vom Geld ist immer noch so viel Monat übrig? In diesem Fall hilft eine grundsätzliche Auflistung aller monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Nach zwei bis drei Monaten des gewissenhaften Haushaltsbuch-Führens dürfte klar sein, ob Sie zu viel Geld „nebenher“ ausgeben, oder Ihre Einnahmen für die Fixkosten schlicht zu gering sind. Zumindest im ersteren Fall bedarf es vor allem Disziplin. Legen Sie einen realistischen Sparbetrag fest (z.B. 25 Euro) der monatlich, ohne Ausnahmen, zurückgelegt wird. Die ideale Geldanlage dafür ist das Tagesgeldkonto. Dort liegt das Geld zwar zu einem niedrigen Zinssatz, kann aber bei Bedarf flexibel umgeschichtet werden. Tipp: Richten Sie sich einen Dauerauftrag gleich zu Anfang des Monats ein, der den Sparbetrag auf das Tagesgeldkonto überweist.
Für langfristige Sparer mit kleinen Monatsbeträgen können auch die sogenannten Exchange Traded Funds (ETF) interessant sein. Diese sind ebenfalls für Riester-Rentenfonds zu empfehlen.

Wer zumindest eine kleinere Summe zurückgelegt hat, für den ist ebenfalls ein Tagesgeldkonto das Mittel der Wahl. Bei bis zu 1000 Euro liegt das Geld sicher und flexibel. Besonders gute Zinsen gibt es, wenn das Geld nur kurzfristig auf dem Tagesgeldkonto liegt. Hierzu lohnt sich ein unabhängiger Tagesgeld-Vergleich auf GELD.DE.

Fall 2: Ich habe mehrere Tausend Euro

Mit einer mittleren Sparsumme lässt sich schon etwas mehr anfangen. Bei 5000 Euro kann das Geld guten Gewissens auf ein Festgeldkonto eingezahlt werden. Ab etwa drei Jahren Laufzeit gibt es schon eine passable Rendite und Sie müssen sich nicht ständig Gedanken darüber machen, ob Sie die Geldanlage wechseln sollten. Andererseits liegt die Sparsumme eben fest und kann nicht einfach so vorzeitig gekündigt werden. Bei einer längeren Sparzeit kann auch in einen Fonds investiert werden.

Fall 3: Ich habe 10.000 Euro und mehr

In dieser Größenordnung macht sich beim Festgeld die sogenannte Treppenstrategie bezahlt. Dabei wird die Sparsumme aufgeteilt und zu verschiedenen Laufzeiten fest und beim Tagesgeldkonto angelegt. Damit wird das Festgeld flexibler und es werden immer wieder Beträge frei, um diese noch rentabler anzulegen. Wer mehr Rendite will und keine Eile hat, sollte es mit Indexfonds (ETF) versuchen. Hier sollte das Geld aber für mindestens zehn Jahre angelegt werden. ETF bilden die Kursentwicklung der Weltbörsen exakt nach und bedürfen daher keinem permanenten Management. Nur echte Börsenkenner sollten ihr Erspartes in einzelne Aktienpapiere stecken, denn das Risiko hängt hier an einem einzigen Produkt.

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