Umfrage: Was ist Ihnen Geld wert?

Bild Die Deutschen und ihr GeldAuch wenn es manche nicht zugeben wollen, ist Geld doch ein zentraler Bestandteil unseres Lebens und im Alltag nicht wegzudenken. Wie wichtig den Deutschen ihr Geld ist, hat im September eine Umfrage des Marktforschungsinsituts Yougov ergeben. GELD.de fasst die Ergebnisse zusammen.

Geld ist den Deutschen nicht nur einfaches Zahlungsmittel. Es ist auch das, was sie antreibt, sie glücklich macht, oder verzweifeln lässt. Unter dem Titel „Wir Deutschen und das Geld“ finden sich viele interessante Aussagen, die die Beziehung der Deutschen zum Geld näher beleuchten.

Macht Geld glücklich?

Die wohl wichtigste Frage rund um das Thema Geld und Vermögen. „Ja!“ antworten 59 Prozent der Deutschen und damit die Mehrheit. Dementsprechend bereit, auf etwas zu verzichten zeigen sich die Bundesbürger auch. 39 Prozent der Befragten würden für eine Million Euro auf ein Jahr Sex verzichten, 19 Prozent würden sogar mit jemandem schlafen, den sie nicht mögen. Den Führerschein würden nur 27 Prozent für eine Million abgeben wollen, was ganz deutlich die Priorisierung von Sexualität und Autos zeigt. Auf drei Jahre Lebenszeit würden nur 7 Prozent für den schnellen Reichtum verzichten wollen, auf einen der fünf Sinne, etwa das Schmecken, Sehen oder Hören nur 2 Prozent.

Zu wenig in der Haushaltskasse

So sehr, wie sich die Deutschen Geld wünschen, so wenig scheint es in der Realität vorhanden zu sein. 35 Prozent gaben an, zu wenig Geld zu besitzen und für 30 Prozent werfen dem Partner vor, zu viel Geld auszugeben. Ähnlich verhält es sich mit den monatlichen Einkünften. Ganze 59 Prozent sind der Meinung, zu wenig zu verdienen. Und bei 43 Prozent ist am Ende des Geldes einfach noch so viel Monat übrig. Wenn die Haushaltskasse leer ist, ist ein Streit nicht weit her: Gut jeder Fünfte (22 Prozent) diskutiert mit seinem Partner übers Geld.

Klassische Geldanlagen trotz Unzufriedenheit

Trotz der Unzufriedenheit mit dem eigenen Finanzstatus sind die Deutschen auch laut Yougov-Umfrage konservative Sparer. 32 Prozent haben etwa ein klassisches Sparbuch, wissen aber, dass sich dieses nicht mehr lohnt (51 Prozent). Dem Tagesgeld zeigt man sich schon aufgeschlossener, so verfügen 30 Prozent der Deutschen über eine solche Geldanlage und fast genauso viel finden die Anlageform sympathisch. Aktien hingegen sind 30 Prozent der Befragten nicht geheuer, obwohl sie als Geldanlage soviel höhere Renditen abwerfen können. Offenbar fällt es den Deutschen schwer, sich von altbekannten Formen der Geldanlage zu trennen und neues zu wagen. So sind ganze 69 Prozent schon länger als zehn Jahre bei ihrer Bank – und das in Zeiten, in denen immer Geldinstitute etwa die kostenlosen Girokonten abschaffen. Zumindest dem Online-Banking gegenüber scheint man in Deutschland aufgeschlossen zu sein. Ganze 80 Prozent nutzen dieses, 75 Prozent aber auch die Bankfiliale. Die meisten Kunden in Deutschland haben im Übrigen die Sparkassen (45 Prozent), dahinter folgen die Volksbanken Raiffeisenbanken (25 Prozent) und die Postbank (16 Prozent).

Wer unzufrieden mit seiner Geldanlage ist und diese wechseln will, dem sei der Vergleich der Geldanlagen auf GELD.de empfohlen.

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