Vier Sparanlagen für junge Eltern

Bild Geldanlagen für ElternHeutzutage möchten viele Eltern ihre Kinder frühzeitig absichern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sparanlage. Vom üblichen Sparbuch bis zu Bundeswertpapieren bieten alle Geldanlagen andere Vorzüge. Der Generalvorteil ist jedoch, dem Nachwuchs mit dem Ersparten später einen guten Start in ein selbstständiges Leben ermöglichen zu können.

Das flexible Sparbuch

Ob es der Sprung in den eigenen Haushalt ist oder spezielle Ausgaben wie die Anschaffung des ersten Autos, der Beginn eines Studiums oder die Hochzeitsfeier – Sparanlagen für Kinder ermöglichen solch höhere Ausgaben aufgrund ihrer frühzeitigen Planung. Eine der konventionellen Anlageformen ist dabei das Sparbuch, weil es dem gewohnten Girokonto ähnlich ist. Es ermöglicht vergleichsweise flexibles Einzahlen sowie Abheben und es ist kein Mindestbetrag notwendig. Allerdings hat es eine geringe Rendite. Oft liegt der Zinssatz der Bank sogar unter dem Inflationswert. Somit ist das Sparbuch zwar eine einfache und risikolose Sparanlage, bietet aber ein schlechtes Gewinnverhältnis.

Die planbaren Terminanlagen

Eine Alternative sind sogenannte Terminanlagen oder Termingelder. Dabei handelt es sich um mitunter spontan angelegte Geldbeträge, die zu einem selbstbestimmten Zeitpunkt wieder ausgezahlt werden. Die Mindestlaufzeit beläuft sich in der Regel auf einen Monat oder länger, wobei mindestens ein Betrag von 500 Euro angelegt wird. Während der vereinbarten Anlagefrist besteht kein Zugriff auf dieses Kapital. Dieser Vorteil für die Bank wird mit höheren Zinsen vergütet, als es beim flexibleren Sparbuch üblich ist. Sollte das angelegte Sparguthaben vor Ablauf der Frist ausgezahlt werden, geht dies mit Zinseinbußen einher. Daher ist eine gute Vorausplanung empfehlenswert. Zu beachten ist auch, dass bei einigen Banken eine Kündigung ausgesprochen werden muss, um die Terminanlage zu beenden. Andernfalls wird die Laufzeit automatisch verlängert. Was die üblichen Zinsen anbelangt, liegen die meisten Banken unter dem von der Europäischen Zentralbank empfohlenen Leitzins. Dennoch ist die Rendite der Terminanlagen im Schnitt besser, als bei Sparbüchern. Insbesondere für kurz- bis mittelfristige Anlagen ist es eine geeignete Form.

Der rentable Sparbrief

Generell gilt, je länger die Anlagezeit und je höher die angelegte Summe, desto höher kann die Rendite ausfallen. Somit schließt sich an die Terminanlage der Sparbrief an, um größeres Kapital längerfristig anzusparen. In der Regel handelt es sich um mindestens zwei bis sechs Jahre. Für diese Laufzeit kann mit der Bank ein fest vereinbarter Zinssatz verhandelt werden. Einige Kreditinstitute bieten bei einem Sparbrief aber auch jährlich steigende Zinsen an. In beiden Fällen kann auch entschieden werden, ob die Zinsen jährlich ausgezahlt oder neu angelegt werden.

Sichere Bundeswertpapiere

Eltern, die langfristige Rücklagen mit hoher Sicherheit schaffen wollen, sollten Bundeswertpapiere oder Bundesschatzbriefe anlegen. Sie bieten gegenüber den anderen Sparanlagen vor allem zwei sichere Vorteile. Zum einen werden sie nicht an der Börse gehandelt und zum anderen sind die gezahlten Zinsen unabhängig von der allgemeinen Zinsentwicklung. Ihre Laufzeit erstreckt sich üblicherweise über sechs bis sieben Jahre. Dabei kann wie beim Sparbrief der Zinseszins für eine höhere Rendite genutzt werden oder aber man lässt sich die Zinsen nach einem festgelegten Plan auszahlen. Der Nachteil der Bundeswertpapiere besteht nun vor allem in der langen Anlagezeit, denn eine vorzeitige Kündigung wirkt sich negativ auf die Rendite aus. Ansonsten handelt es sich hier um die wohl attraktivste der vier vorgestellten Sparanlagen.

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