BKK für Heilberufe: Kündigungswelle und Krankenkassen-Fusion

Kranke KassenIn der gesetzlichen Krankenversicherung steigt die Zahl der fusionierenden Krankenkassen. Nun strebt auch die BKK für Heilberufe eine Fusion mit einer anderen Betriebskrankenkasse an.

Die BKK für Heilberufe ist derzeit auf der Suche nach einem Fusionspartner. Nach Prüfung der Finanzlage der BKK für Heilberufe hat der Beirat des BKK-Systems eine Fusion angeraten.

Keine Kassen-Schließung

Mit Blick auf die Finanzen der BKK für Heilberufe sieht das Bundesversicherungsamt keine Notwendigkeit zur Schließung der Krankenkasse. Nun ist man auf der Suche nach Kassen, die sich mit der BKK für Heilberufe zusammenschließen würden. Potenzielle Partnerkassen können noch bis Mitte August Fusionsangebote einreichen. So hat beispielsweise die Ludwigshafener pronova BKK sich vorläufig für eine Fusion „beworben“. „Wir glauben fest an eine systeminterne Fusionslösung“, widerlegt Ulrich Rosendahl, Pressesprecher der BKK für Heilberufe, anders lautende Medienberichte. Voraussichtlich im September wird sich entscheiden, mit welcher anderen Kasse die Fusion zum Jahreswechsel stattfinden wird.

Sicherheit für Mitglieder

Trotz Fusionsanstrengungen wird die BKK für Heilberufe nicht um die Kündigung einiger ihrer Mitarbeiter herumkommen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ist von knapp 100 Kündigungen die Rede. Der Versicherungsschutz der Mitglieder der BKK für Heilberufe soll aber nicht darunter leiden. „Für unsere Kundinnen und Kunden besteht absolut kein Handlungsbedarf. Ihr Versicherungsschutz ist in vollem Umfang gesichert“, bestätigte Rosendahl.

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