KKH-Allianz will Zusatzbeitrag abschaffen

Stethoskop auf BanknotenDie KKH-Allianz will ihre Versicherten ab 2012 durch die Abschaffung des Zusatzbeitrags entlasten.

Nachdem die DAK, ab 2012 in Fusion mit der BKK Gesundheit und der BKK Axel Springer als DAK Gesundheit, angekündigt hat, ab April nächsten Jahres keinen Zusatzbeitrag mehr erheben zu wollen, geht es bei einer weiteren Krankenkasse um den möglichen Abschied vom Zusatzbeitrag.

Die KKH-Allianz hofft, diese zusätzliche Belastung ihren Kunden 2012 nehmen zu können. Grund ist die relativ gute Entwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres, wonach ein Finanzüberschuss von 116 Millionen Euro durch Einsparungen im Arzneimittelbereich und die gesetzliche Beitragserhöhung auf 15,5 Prozent erzielt wurde „Damit ist die Wahrscheinlichkeit weiter gestiegen, dass wir 2012 keinen Zusatzbeitrag benötigen“, so Vorstandschef Ingo Kailuweit.

Eine definitive Absage an den Zusatzbeitrag ist das noch nicht, aber eine Willensbekundung. Erst wenn das Bundesversicherungsamt Ende des Jahres den Krankenkassen mitteilt, mit welchen Mitteln aus dem Gesundheitsfonds rechnen können, kann eine verbindliche Aussage zum Zusatzbeitrag getroffen werden. Derzeit zahlen die Mitglieder der Kasse einen Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich.

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