Steigende Beiträge: Zu welcher Krankenkasse lohnt sich der Wechsel?

(Foto) Beiträge der Krankenkassen steigenDas neue Jahr 2016 hat für viele gesetzlich Krankenversicherte zunächst eines gebracht: höhere Beiträge. Denn mehr als zwei Drittel der Krankenkassen sind mit dem Jahreswechsel teurer geworden. Zum restlichen Drittel könnte sich also ein Wechsel der Krankenversicherung lohnen.

Dieser Trend war abzusehen: Zwei von drei gesetzlichen Krankenkassen haben zum 1. Januar 2016 ihre Beiträge angehoben. Dies geht aus einer Auswertung der vom GKV-Spitzenverband veröffentlichten Beitragsliste der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hervor. Demnach erhöhen sich die Preise von 59 bundes- oder landesweit verfügbaren Krankenkassen. Die restlichen 29 Krankenkassen nahmen keine Erhöhungen vor, weshalb ein Wechsel in Betracht gezogen werden könnte.

Die größten deutschen Krankenkassen haben Beiträge erhöht

Aufgrund höherer Ausgaben für Ärzte, Kliniken und Arzneimittel sowie steigende Kosten durch Neuerungen im Gesundheitswesen müssen viele gesetzliche Krankenkassen in diesem Jahr ihre Zusatzbeiträge anheben. Unter anderem sind auch bei den bundesweit größten Krankenkassen Beitragsanpassungen nötig. So beträgt die Steigerung der Beiträge bei der Techniker Krankenkasse 0,2 Prozent, womit nun 15,6 Prozent des Bruttolohns der Kunden in die Krankenversicherung fließen. Für 0,2 Prozentpunkte hat sich ebenfalls die Barmer GEK entschieden. Bei dieser Krankenkasse wird folglich ein Gesamtbeitragssatz in Höhe von 15,7 Prozent fällig. Richtig deutlich steigt hingegen der Zusatzbeitrag bei der DAK Gesundheit. Die Krankenkasse hebt die Beiträge um 0,6 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent an.

Diese Krankenkassen sind am günstigsten

Die niedrigsten Beiträge für 2016 fordert die Metzinger BKK. Wie auch schon im letzten Jahr hält sie die Kosten konstant auf 14,6 Prozent. Diese Krankenkasse ist jedoch nur in Baden-Württemberg verfügbar. Daher lohnt sich eher der Blick auf die deutschlandweit günstigsten Krankenkassen:
– Handelskrankenkasse (hkk): 15,19 Prozent
– BKK firmus: 15,2 Prozentpunkte
– IKK gesund plus: 15,2 Prozent
– Audi BKK: 15,3 Prozent
– Salus BKK: 15,3 Prozentpunkte

Beste Krankenkasse 2016: Nicht nur der Preis zählt

Wer auf der Suche nach einer passenden Krankenkasse online einen Vergleich der Gesetzlichen Krankenversicherung durchführt, sollte die gebotenen Leistungen keinesfalls vernachlässigen. Denn obwohl die Regelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung vom Gesetzgeber festgeschrieben ist, bieten viele Krankenkassen häufig Zusatzleistungen, die von einer professionellen Zahnreinigung über alternative Behandlungsmethoden bis hin zu Impfungen reichen können.

Ein gesetzlich Krankenversicherter, der ohnehin mit den ihm gebotenen Leistungen unzufrieden ist, sollte die Krankenkasse getrost wechseln, wenn er ein besseres Angebot findet. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt die Kündigungsfrist im Regelfall zwei Monate.

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