Im Urlaub: Ausländische Geldautomaten mit neuer Abrechnung

Geldautomat im AuslandWer in den nächsten Wochen in den Urlaub aufbricht, um dann Geld an einem ausländischen Geldautomaten zu ziehen, wird eventuell schockiert sein. Viele ausländische Kreditinstitute führen ein neues Abrechnungssystem ein. Der Versicherer ARAG machte nun auf die Tücken aufmerksam.

Im Urlaub möchte man zwar nicht unbedingt auf das Geld schauen, aber in der Vorbereitung zeigen sich die Deutschen sparsam. Im Zuge dessen dürfte jetzt auch die Information interessant sein, dass viele ausländische Geldautomaten mit einem neuen Abrechnungssystem ausgerüstet wurden. Anhand der EC- oder Kreditkarte erkennen Geldautomaten, in welchem Land der Kunde sein Konto führt. Urlauber sind also schnell enttarnt. Dies ist auch notwendig, um neben den üblichen Gebühren den der Heimatwährung entsprechenden Wechselkurs zu bestimmen. Aus Wechselkurs und Gebühren errechnet sich dann der Geldwert in der getauschten Währung.

Das neue Abrechnungssystem und seine Tücken

Durch ein neues Abrechnungsverfahren kann der Kunde an vielen ausländischen Geldautomaten nun zwischen einem festgelegten und einem aktuellen Wechselkurs wählen. Liegt der Wechselkurs aktuell unter dem üblichen Wert, kann man somit Geld sparen. Wie oft dies der Fall ist und wie hilfreich der Effekt wirklich ist, muss sich aber erst noch in der Praxis beweisen. Ist es der Fall, dass der feste Wechselkurs niedriger ist, würden viele Kunden wahrscheinlich diesen wählen. Hier lauter jedoch der Crux: Durch die Anwahl des festen Wechselkurses am ausländischen Geldautomat fallen zusätzliche Gebühren an. Es empfiehlt sich daher stets den flexiblen Wechselkurs zu wählen. Zwar können auch bei diesem Gebühren anfallen, doch die Abrechnung erfolgt über die Heimatbank. Somit hat der Kunde eine bessere Möglichkeit, die Transaktion zu kontrollieren.

Größere Summen Bargeld im Ausland abheben

Wer größere Summen abheben muss, der sollte sich vorher ohnehin über den Wechselkurs informieren, da er bei einem hohen Geldbetrag deutlicher zu Buche schlägt. Zudem ist es in diesem Fall sinnvoll, den günstigeren Wechselkurs zu wählen, also flexibel oder fest. Im Verhältnis zum abgehobenen Barbetrag, fallen die Gebühren dann gering aus, sofern man die günstigere Variante wählt.

Zu viele Gebühren bezahlt – was nun?

Stellt man fest, dass die Gebühren unzumutbar hoch sind, kann man bei der Hausbank in der Heimat Beschwerde einlegen. Vorerst aber, muss man mit der ausgeübten Transaktion leben. Die entstandenen Mehrkosten werden aber sogar von einigen Kreditkartenanbietern erstattet. Hierzu kann man sich bei seinem Kreditinstitut nähere Informationen bezüglich des anstehenden Urlaubsziels besorgen.

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