So einfach geht’s zum kostenlosen Girokonto

(foto) Gebührenfrei Geld abheben mit dem kostenlosen GirokontoWer schaut in der heutigen Zeit noch wirklich gern auf seine Kontoauszüge oder ins Online-Banking? In Anbetracht der anhaltenden Zinsflaute sowie der immer häufiger anfallenden Strafgebühren für das Girokonto haben Bankkunden wohl nicht selten Lust, einfach ihr ganzes Geld abzuheben und unter das Kopfkissen zu packen – immerhin kostet das nichts. Doch es geht auch anders mit dem kostenlosen Girokonto.

Ein kostenloses Girokonto? Für viele ist das ein Paradoxon, wie es im Buche steht. Aber tatsächlich gibt es noch zahlreiche Banken, die das Girokonto völlig kostenfrei anbieten. Dafür müssen sich Verbraucher zwar dem Luxus von Filialen vor Ort entsagen, jedoch können sie bei der richtigen Bank mit dem richtigen Konto viel Geld sparen.

Strafzinsen und Gebühren machen Girokonto unbeliebt

Die Geldpolitik der EZB schlägt sowohl den Banken als auch den Verbrauchern ganz schön aufs Gemüt. Die Kreditinstitute sehen ihre Überschüsse aufgrund der niedrigen Zinsen sukzessive zusammenschmelzen und versuchen diesem Umstand entgegenzuwirken, indem sie ihre Kunden mit Gebühren oder Strafzinsen für das Girokonto belasten. Die Crux: Das Drehen an der Gebührenschraube erfolgt ganz klammheimlich und bleibt meist so lange unbemerkt, bis eine Bank wirklich öffentlich bekannt gibt, dass sie neue Entgelte auf entsprechende Dienstleistungen erhebt. So geriet die Postbank erst kürzlich ins Kreuzfeuer der Öffentlichkeit, als sie ankündigte, eine Gebühr von 99 Cent für Papierüberweisungen einzuführen. Dabei verfolgen viele andere Banken eine ähnliche Politik – nur eben diskreter. Monatliche Gebühren für lediglich ein bestimmtes Konto oder Entgelte für Kredit- oder EC-Karten, all dies ist mittlerweile eher die Regel denn die Ausnahme. Hinzu kommen die noch immer unverhältnismäßigen Dispozinsen auf das Girokonto, die keine Deckelung erfahren.

Ausweg: Kostenloses Girokonto

Doch es geht auch durchaus anders: Viele Banken haben weiterhin ein kostenfreies Girokonto im Angebot und locken ihre Neukunden sogar häufig mit Wechselprämien von bis zu 100 Euro. Dabei kostet die Kontoführung bei der ein oder anderen Bank gar nichts. Ebenso fallen bei einem solchen Konto für Online-Überweisungen sowie Daueraufträge keine Gebühren an. Papierüberweisungen und auch eingereichte Schecks sind hingegen nicht kostenlos, wobei dies schon vor der Niedrigzinsphase der Fall war, da der Bearbeitungsaufwand schlichtweg größer ist.

Direktbanken vs. Geschäftsbanken und Sparkassen

Insbesondere bei den Kriterien Kreditkarte, Höhe der Dispozinsen sowie Anzahl der Geldautomaten haben die Direktbanken eindeutig die Nase vorn. Denn sie bieten das Girokonto mit den besten Konditionen an. So ist bei einer solchen Bank etwa die Kreditkarte kostenfrei und auch die Dispozinsen bewegen sich mit in der Regel unter acht Prozent deutlich unter dem Niveau der Geschäftsbanken. Darüber hinaus ermöglichen Direktbanken ihren Kunden die kostenlose Bargeldabhebung von ihrem Girokonto mit der Kreditkarte an sämtlichen Automaten weltweit.

Wer nun davon überzeugt ist, dass ein Wechsel der Bank die beste Möglichkeit ist, kann bei der Suche nach einem entsprechenden Girokonto auch den GELD.de Girokonto Vergleich konsultieren. Das Einsparpotential ist wirklich enorm.

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