Berufsstarter: Welche Versicherung wird benötigt?

Berufseinsteiger brauchen einige wichtige Versicherungen.Endlich eigenes Geld verdienen, unabhängig sein. Viele Berufseinsteiger vergessen darüber den Wegfall der Familienversicherung. Mit dem Eintritt ins Berufsleben müssen zahlreiche Kosten gedeckt werden, die vorher über die familiäre Absicherung liefen. Es muss an Rente, Unfall, Diebstahl und andere Schäden gedacht werden. Doch welche Versicherungen sind überhaupt wichtig?

Das magische Trio

Unabdingbar sind eine Krankenversicherung, die private Haftpflicht und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Im Alter von 25 Jahren fallen Azubis, Studenten oder Berufseinsteiger automatisch aus der Familien-Krankenversicherung. Aufgrund der Vielzahl der Angebote verschiedenster Krankenkassen bietet sich an, gründlich zu vergleichen und nicht vorschnell zu unterschreiben. Prinzipiell sollten Berufsanfänger eine gesetzliche Krankenversicherung wählen, da meist noch nicht das Geld für eine private Absicherung vorhanden ist und in der Gesetzlichen problemlos andere Familienmitglieder mitversichert werden können.

Eine private Haftpflichtversicherung kommt für alle fahrlässig verursachten Sach- und Personenschäden im privaten Bereich auf. Sie schützt nicht nur bei Schäden im Alltag wie beispielsweise in der Mietwohnung oder an fremden Fahrzeugen. Bei großen Sachschäden und Zahlungsforderungen im mehrstelligen Bereich kann durch eine private Haftpflichtversicherung die Existenz gerettet werden. Die Kosten liegen zwischen 50 und 150 Euro pro Jahr. Größter Vorteil: Ehepartner und Kindern zählen ohne Mehrbeitrag in die Versicherung rein.

Gerade beim Berufseinstieg sind die Gedanken weit weg von Invalidität. Für den „worst case“ sollte man sich dennoch frühzeitig absichern, denn bei Berufseinsteigern sind die Beiträge noch gering. Die Beiträge sollten so gestaffelt sein, dass letztlich eine monatliche Rente von mindestens 1.000 Euro gezahlt werden würde.

Unfall und Auto

Die Notwendigkeit einer privaten Unfallversicherung ergibt sich allein aus der Tatsache, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur den Weg zur Arbeit und die Arbeitszeit selbst abdeckt. Passiert ein Unfall zu Hause, zahlt sie jedoch nicht. Gerade anfallende Behandlungskosten können den finanziellen Rahmen sprengen. Die entstehenden Folgen wie eine Berufsunfähigkeit deckt die Unfallversicherung aber nicht ab, weswegen es sich lohnt, beide zu kombinieren. Für die Autofahrer unter den Berufsanfängern ist der Abschluss einer Teil- oder Vollkasko zu empfehlen.

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