Haftpflichtversicherung: Wie sinnvoll ist die Ausfalldeckung?

(foto) Kaputtes Fenster übernimmt die HaftpflichtversicherungDie private Haftpflichtversicherung schützt Versicherte vor Schadensersatzleistungen gegenüber Dritten. Was ist aber, wenn man nun selbst einen Schaden erleidet und der Verursacher für diesen nicht aufkommen kann? In solchen Fällen hilft die Ausfalldeckung – doch wie sinnvoll ist sie wirklich?

Wer gegenüber einem Dritten einen Schaden verursacht, muss diesen ersetzen – so ist die Regel. Da sich bei Schadenersatzforderungen je nach Umstand horrende Summen ergeben können, empfiehlt es sich grundsätzlich, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Unglücklicherweise ist die Haftpflichtversicherung in Deutschland keine obligatorische Versicherung, was dazu führen kann, dass Geschädigte auf ihnen zugefügten Schäden sitzen bleiben. GELD.de erläutert, inwieweit in derartigen Fällen eine Ausfalldeckung nützlich ist.

Haftpflichtversicherung: Was heißt Ausfalldeckung?

Eine Ausfalldeckung ist gewissermaßen ein Zusatzbaustein in der Haftpflichtversicherung, welche die Eventualität abdeckt, dass Versicherungsnehmer etwaige Schäden nicht ersetzt bekommen, obwohl Dritte für diese verantwortlich sind. Wenn dem Versicherten folglich ein Schaden durch einen Dritten entsteht und der Verursacher kann ihn nicht begleichen – weil er etwa keine entsprechende Versicherung besitzt oder aber den Schadensersatzforderungen aufgrund seiner finanziellen Lage nicht nachkommen kann – dann springt die Ausfalldeckung der Haftpflichtversicherung des Versicherungsnehmers ein. Die Versicherung ersetzt dann zum Beispiel Reparaturkosten oder solche Summen, die durch einen Verdienstausfall entstehen.

Wann lohnt die Ausfalldeckung der Haftpflichtversicherung?

Vor Schäden, die im alltäglichen Leben entstehen können, ist natürlich niemand gefeit, weshalb die Ausfalldeckung durchaus ein nützlicher Baustein in der Haftpflichtversicherung darstellen kann. Zwar scheint diese Zusatzleistung bei kleineren Schäden eher weniger bedeutsam zu sein. Aber gerade, wenn man beispielsweise infolge eines unverschuldeten Sturzes – weil etwa ein Hauseigentümer seiner Räum- und Streupflicht nicht nachgekommen ist – wochen- oder gar monatelang nicht arbeiten kann, wird der Vorzug der Ausfalldeckung bei der Haftpflichtversicherung sehr deutlich.

Ob sich der Zusatzbaustein tatsächlich lohnt, hängt unter anderem auch vom individuellen Versicherungstarif ab. So müssen bei der einen oder anderen Haftpflichtversicherung die Schadensersatzforderungen erst einen bestimmten Mindestbetrag übersteigen. Zudem muss die im Versicherungsvertrag vereinbarte Selbstbeteiligung beachtet werden, da diese ebenfalls bei der Ausfalldeckung gilt – ein Beispiel: Ein Versicherter fordert einen Schadenersatz in Höhe von 2.000 Euro. Der Verantwortliche besitzt keine Haftpflichtversicherung und ebenso wenig die finanziellen Mittel, um für den Schaden aufzukommen. Beträgt der vereinbarte Mindestbeitrag 2.000 Euro, übernimmt die Ausfalldeckung der Haftpflicht die Kosten. Ist allerdings eine Selbstbeteiligung von etwa 200 Euro vorgesehen, wird diese von der Mindestsumme abgezogen und der Schaden nicht übernommen.

Haftpflichtversicherung: Ausfalldeckung vereinbaren?

Wie bei vielen anderen Leistungen, hat auch die Ausfalldeckung der Haftpflichtversicherung ihre Hacken. Nichtsdestotrotz kann sie im Ernstfall die Rettung vor dem finanziellen Ruin bedeuten. Wer zudem auf der Suche nach einer Haftpflichtversicherung ist und beispielsweise den GELD.de Haftpflichtversicherung-Vergleich bemüht, der kann natürlich auch gezielt nach dem Kriterium Ausfalldeckung vergleichen. Damit sollte der finanziellen Absicherung nichts mehr im Weg stehen.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , , , ,

Unsere Autoren

Eine Antwort zu “Haftpflichtversicherung: Wie sinnvoll ist die Ausfalldeckung?”

  1. Harald sagt:

    Auch eine wichtige Versicherung.

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0