Fahrraddiebstahl: Richtig versichert im Schadensfall

Bild Fahrräder Mit dem Start der Fahrradsaison begeben sich nicht nur Freiluftliebhaber wieder auf die Straßen, sondern auch Diebe. Einen grundlegenden Schutz bei Fahrraddiebstahl kann schon die Hausratversicherung bieten. Für alle weiteren Versicherungen rund um den Drahtesel gibt es Zusatzoptionen.

Für die nächsten Monate warnt der Bund der Versicherten (BdV) vor einer steigenden Zahl von Fahrraddiebstählen. Um sich gegen einen möglichen Schaden zu wappnen, kann in erster Instanz die Hausratversicherung herangezogen werden. So sind Fahrräder in der Regel innerhalb der Hausratversicherung auch gegen Einbruchdiebstahl mitversichert. Das gilt jedoch nur, wenn das Rad in einem geschlossenen Gebäude oder einer gesicherten Garage aufbewahrt wurde und der Diebstahl zwischen 22 und 6 Uhr stattgefunden hat.

Wem das zu wenig ist, kann den Schutz beim Versicherer meist für einen Beitragszuschlag erhöhen. Dann ist das Fahrrad auch außerhalb des Hauses und tagsüber versichert. Wichtig für alle Freizeitradler: Der Drahtesel muss in jedem Fall mit einem eigenem Schloss gesichert sein, egal ob er in einem verschlossenem Raum steht, oder nicht.

Für ambitionierte Sportler mit hochwertigen Fahrrädern bietet sich eine spezielle Fahrradversicherung an, die im Schadensfall mehr abdeckt, als die normale Hausratversicherung. So übernehmen manche Anbieter auch Reparaturkosten und Zahlungen bei Unfällen. Wer sich zusätzlich versichern will, findet meist ein geringeres Angebot zu höheren Preisen vor, da nicht alle Versicherer diesen speziellen Schutz anbieten.

Grundsätzlich empfiehlt BdV-Vorstand Thorsten Rudnik, „Kaufunterlagen zum Fahrrad, sowie Unterlagen des Herstellers und die Rahmennummer“ in jedem Fall gut aufzubewahren, da diese im Schadensfall wichtig für die Erstattung der Kosten sind.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0