Finanztest nimmt Hausratversicherungen unter die Lupe

Die eigenen vier Wände sind für die meisten Menschen der Inbegriff von Geborgenheit. Damit das Hab und Gut auch in Schadensfällen abgesichert ist, empfiehlt sich eine Hausratversicherung. Dabei gibt es jedoch erhebliche Preisunterschiede.

Die Tarife für die Hausratversicherung wurden kürzlich von Finanztest untersucht. In mehr als 1.000 Tarifberechnungen wurden für verschiedene Lebenssituationen und Regionen die günstigsten Angebote von 54 Versicherern ermittelt. Dabei standen die Gruppen Junge, Familien und Senioren im Fokus.

Günstige Anbieter für Junge, Familien und Senioren

Für junge Versicherungsnehmer ist die Versicherungssumme eher gering. Studenten oder Berufsstarter bewohnen meist eine kleine Wohnung ohne viele Wertgegenstände. Für diese Gruppe eignet sich laut Vergleich der Hausratschutz von Volkswohl Bund, Europa, Asstel und Häger. Familien dagegen verfügen über ein wesentlich größeres Inventar, häufig werden auch Fahrräder mitversichert. Niedrige Versicherungsbeiträge für diese Gruppe bieten beispielsweise die Anbieter Huk24, LBN, BavariaDirekt und Docura. Senioren und Menschen, die viele Wertgegenstände besitzen, benötigen ebenfalls einen umfassenden Hausratschutz vor Einbruch oder Brandschäden. Für diese eignen sich unter anderem Arag, Huk24, Axa und Docura.

Ein wesentlicher Faktor für die Höhe der Versicherungsbeiträge ist neben der persönlichen Lebenssituation auch das Einbruchsrisiko am Wohnort. In ländlichen Gegenden ist die Zahl der Einbrüche wesentlich geringer als in Städten. Dies wirkt sich auch auf die Höhe der Versicherungsbeiträge aus, die in Metropolen höher ausfallen.

Tarifvergleich lohnt sich

Der Test zeigt, dass eine Hausratversicherung je nach Lebenssituation und Wohnort zum Teil erhebliche Mehrkosten verursacht. Unterschiedliche Preise finden sich dabei nicht nur bei verschiedenen Versicherern. Auch ein einzelner Anbieter berechnet für den Hausratschutz je nach Wohnort und Lebenssituation des Kunden sehr unterschiedliche Preise. Das Testergebnis belegt, dass Versicherte durch einen Tarifwechsel durchschnittlich zwischen 200 und 400 Euro jährlich sparen, im Extremfall sogar fast 1.000 Euro.

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