Irrtum oder Wahrheit: 10 häufige Mythen zum Einbruch Teil 1

(foto) Einbrecher haben häufig leichtes SpielEinbrecher schlagen vor allem im Sommer in der Urlaubszeit zu? Diebe steigen nur in die Häuser ein, in denen es auch etwas zu holen gibt? Solche Mythen über Einbrüche gibt es viele und sie wiegen Verbraucher oftmals in falscher Sicherheit – GELD.de klärt auf, welche Mythen tatsächlich wahr sind.

Laut Angaben des Bundeskriminalamtes steigt die Anzahl der Einbrüche in der Bundesrepublik weiter an. Demnach wurden im vergangenen Jahr 152.000 Einbrüche gemeldet – so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr. Dass rein statistisch alle drei bis vier Minuten ein Einbruch stattfindet, liegt nicht selten an der Sorglosigkeit zahlreicher Verbraucher in Verbindung mit etlichen Einbruchs – Mythen, die häufig in die Irre führen.

Mythos 1: Winter ist Einbruchssaison

Dass der Winter die Einbruchssaison in Deutschland ist, stimmt nur teilweise. Denn laut Kriminalstatistik der Polizei findet die Hälfte sämtlicher Einbrüche in den Monaten Oktober bis Januar statt. Im späten Herbst und im Winter schützen die kurzen, dunklen Tage Einbrecher bei ihrer Arbeit. Nichtsdestotrotz gibt es auch im Sommer Hochzeiten für Einbrecher, wie Arno Helfrich, Kriminalhauptkommissar bei der Polizei München, erläutert. In Unbewachte Häuser während der Urlaubszeit würde gern eingebrochen. Besonders leicht haben es Einbrecher, wenn Hausbesitzer ihren lang ersehnten Urlaub in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter ankündigen.

Mythos 2: Einbrecher kommen überwiegend nachts

Auch dieser Mythos trifft nicht ganz zu. So findet zwar jeder siebte Einbruch in der Zeit von 22 bis sechs Uhr statt, allerdings steigen die meisten Einbrecher tagsüber in Häuser und Wohnungen ein. Denn die Diebe gehen oft davon aus, dass die Bewohner zwischen zehn und 20 Uhr nicht zu Hause sind sondern an der Arbeit.

Mythos 3: Wenn jemand da ist, schlagen Einbrecher nicht zu

Dies ist überwiegend richtig. Doch die Einbruchsstatistiken offenbaren, dass es auch durchaus dreiste Einbrecher gibt, die sich trotzdem Zutritt ins Haus verschaffen. Demnach seien bei jedem zehnten Diebstahl die Betroffenen sogar anwesend.

Mythos 4: Fernseher sind beliebtestes Diebesgut

Viele glauben, dass Einbrecher es insbesondere auf Fernseher abgesehen haben. Doch hierbei handelt es sich um einen der Mythen, die tatsächlich nicht zutreffen. Denn Fernsehgeräte sind den meisten Dieben viel zu unhandlich. Vielmehr haben Einbrecher kleine Elektrogeräte wie Smartphones, Tablets, MP3-Player oder Laptops im Fokus. Danach kommen Bargeld und Schmuck.

Mythos 5: Einbrecher lassen sich leicht verjagen

Das ist eine durchaus gefährliche Annahme. Zwar sind Einbrecher in der Regel nicht gewalttätig, aber man sollte dennoch nicht versuchen, den Helden zu spielen. Arno Helfrich rät, sich Dieben keinesfalls in den Weg zu stellen, vielmehr solle man Alarm schlagen und Passanten sowie Nachbarn entsprechend aufmerksam machen. Darüber hinaus könnten Betroffene den Eindringling zum Gehen auffordern. Doch nicht vergessen: Im Zweifelsfall ist der Rückzug die beste und sicherste Option.

Weitere Mythen zum Einbruch folgen morgen im Teil 2.

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