Irrtum oder Wahrheit: 10 häufige Mythen zum Einbruch Teil 2

(foto) Einbruch - So schnell ist die Tür offenViele Verbraucher glauben fälschlicherweise zu wissen, wann und unter welchen Umständen Einbrecher zuschlagen. Doch in der Tat sind Einbrüche kaum vorhersehbar. Mythen wie dieser sorgen dafür, dass Hausbesitzer sorglos werden – mit fatalen Folgen.

Mythen über Einbrüche kursieren zuhauf, doch viele davon entsprechen nicht der Realität. GELD.de deckt auf, welchen Mythen man Glauben schenken darf und welche man schnell wieder vergessen sollte.

Mythos 6: Einbrecher nur in Städten

Weit gefehlt! Diebe schlagen in einer abgelegenen Landidylle genauso zu wie in Ballungsgebieten. Vielmehr habe die Polizei etwa 20 Prozent mehr Einbrüche auf dem Land verzeichnet als noch vor etwa drei Jahren, so der Münchner Kriminalhauptkommissar Arno Helfrich. Nichtsdestotrotz sind und bleiben Großstädte die Einbruchshochburgen schlechthin.

Mythos 7: Für Einbrecher gibt es nichts zu holen?

In puncto Einbruch hört man häufiger den Spruch: „Bei uns ist doch eh nichts zu holen“. Auch wenn das vielleicht stimmen mag, wissen Einbrecher vor dem Einbruch für gewöhnlich nicht, was sie in welchem Haus oder in welcher Wohnung erbeuten können. Dennoch dürfte die Mehrheit etwa einen Laptop, ein Handy oder etwas Bargeld zu Hause liegen haben. Hierbei nicht zu vergessen sind die psychologischen Konsequenzen, die das Eindringen in die eigenen vier Wände mit sich bringen kann. Nicht selten fühlen sich Opfer nach einem verheerenden Einbruch in die Privatsphäre nicht mehr sicher und können im schlimmsten Fall sogar ernsthafte psychologische Schäden davon tragen.

Mythos 8: Einbruchsschutz ist sinnlos

Viele sind der Meinung, dass sich ein Einbruchsschutz nicht lohne, da Einbrecher sowieso überall reinkommen. Doch tatsächlich wirken schon simple Sicherheitsmaßnahmen abschreckend auf die Einbrecher. Als Tatwerkzeug benutzen die meisten Einbrecher noch immer einen einfachen Schraubenzieher, lediglich die Minderheit verfügt über eine professionelle Ausrüstung. Ein entsprechender Einbruchsschutz lohnt sich also, da etwa jeder dritte Einbruchsversuch daran scheitert. Denn für einen Einbrecher zählt die Zeit: Braucht er länger als drei Minuten, um in das Haus oder die Wohnung zu kommen, lässt er meist von seinem Vorhaben ab und sucht sich ein neues Ziel.

Mythos 9: Einbrecher benutzen Geheimsprache

Dass Einbrecher über bestimmte Symbole und Zeichen miteinander kommunizierten, ist kein Mythos. Allerdings erklärt Helfrich, dass diese Geheimzeichen inzwischen nicht mehr so oft genutzt würden. Vielmehr setzten die „neuen Zeichen“ die Opfer selber. Wer nämlich auf Facebook verlauten lässt, dass er nächste Woche in den Urlaub fährt oder auch den Anrufbeantworter dementsprechend bespricht, macht es einem Einbrecher recht einfach.

Mythos 10: Selbst wenn, die Hausratversicherung zahlt

Durch einen Einbruch entstandene Schäden werden von der Hausratversicherung übernommen. Doch die Versicherung zahlt in der Regel nicht, wenn die Fenster auf Kipp standen oder Türen offen waren. Zudem lassen sich ideelle Werte nicht wiederbeschaffen.
Aus diesem Grund sollten Haus- und Wohnungsbesitzer stets vorsichtig sein und alle wichtigen Schutzmaßnahmen treffen.

Hier gibt es weitere Mythen zum Einbruch aus Teil 1.

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