Verschärftere Strafen für Einbrecher

Wohnungseinbruch - Schutz durch HausratversicherungWohnungseinbruch wird künftig mit höherer Freiheitsstrafe geahndet. Am Mittwoch hat das Bundeskabinett ein Gesetz verabschiedet, das härtere Strafen für Einbrecher bei Wohnungseinbruch vorsieht und Vorratsdatenspeicherung zulässt.

1 Jahr Mindesthaftstrafe und Vorratsdatenspeicherung

Bislang liegt die Mindeststrafe bei sechs Monaten Haft. Maximal sind zehn Jahr Haftstrafe bei Wohnungseinbruch möglich. Durch die Gesetzesänderung wird die Mindeststrafe von sechs auf zwölf Monate angehoben. Die Änderung bezieht sich auf Einbrüche in „dauerhaft genutzten Privatwohnungen“. Die Polizei darf mit Inkrafttreten der Gesetzänderung dann z. B. auch auf Mobilfunkdaten. Diese müssen die Telekommunikationsanbieter bis zu zehn Wochen speichern.

Geringe Aufklärungsquote nicht abschreckend genug

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einbrecher gefasst wird, ist immer noch recht gering. Vergangenes Jahr lag die Aufklärungsquote laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik bei 16,9 Prozent. Immerhin ist das die höchste Quote seit sieben Jahren. In den vergangenen drei Jahren betrug die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchdiebstahl 15,2% (2015), 15,9% (2014) bzw. 15,5% (2013). Noch ernüchternder: Laut einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts im vergangenen Jahr zu Wohnungseinbrüchen in fünf deutschen Großstädten wurden in nur 2,6% der untersuchten Fälle der/die Tatverdächtige rechtskräftig verurteilt. Wenig beruhigend bei bundesweit über 150.000 Wohnungseinbrüchen im Jahr 2016.

Wie schütze ich mich am besten vor Wohnungseinbruch?

Das Beste, was man machen kann, ist, seine Wohnung möglichst einbruchsicher zu machen. Dazu zählen Maßnahmen wie Sicherheitsschlösser an Türen und Fenstern, Türen und Fenster bei Abwesenheit immer geschlossen halten und nicht angekippt zu lassen, Haustürschlüssel nicht unter der Fußmatte verstecken und Haustür bzw. Wohnungstür bei Verlassen abschließen, statt sie nur ins Schloss fallen zu lassen.
Um das Sicherheitsbewusstsein der Deutschen zu schärfen, gibt es seit 2012 die bundesweite Initiative „K-EINBRUCH“, die die Kriminalpolizei u.a. in Zusammenarbeit mit der Versicherungswirtschaft ins Leben gerufen hat. So informiert die Initiative auch auf YouTube mit kurzen Videos über wirksame und sinnvolle Möglichkeiten, es Einbrechern möglichst schwer zu machen und sein Zuhause zu sichern.
Gerade wenn ein Einbrecher doch mal erfolgreich war, bleiben Betroffene auf dem Schaden sitzen, sofern der Täter nicht geschnappt und verurteilt wird. Es sei denn, man hat vorher eine leistungsstarke Hausratversicherung abgeschlossen. Hausratschutz gibt es schon für wenige Euro im Monate und rechnen sich definitiv. Wird nicht nur Hab und Gut gestohlen, sondern auch die Inneneinrichtung beschädigt, kommen hierfür auch die Hausratversicherung bzw. die Wohngebäudeversicherung auf.

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Eine Antwort zu “Verschärftere Strafen für Einbrecher”

  1. Stefab sagt:

    Also bei uns wurde vor kurzen erst eingebrochen, das Gefühl von Sicherheit kann einer danach nie wieder geben. Egal ob die Täter gefasst werden oder nicht.

    Seit dem rüste ich im Thema Sicherheit einfach auf.

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