Autoversicherungsvergleich: Was braucht man wirklich?

(Bild) AutoversicherungsvergleichDiese Woche verstreichen bei vielen Autobesitzern die letzten Tage, um noch fristgerecht die Autoversicherung zu wechseln. Immerhin kann ein Vergleich nachweislich bis zu 800 Euro einsparen. Doch was braucht man überhaupt?

Die Autoversicherung umschreibt diverse Versicherungen für Kraftfahrzeuge (Kfz) bis hin zur Kfz-Versicherung eines Motorrad. In Deutschland sind folgende Versicherungen üblich: Die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Kaskoversicherung, der Schutzbrief, die Insassenunfallversicherung und die Rechtsschutzversicherung für Verkehr.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist der wohl wichtigste Teil der Autoversicherung und ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Sie deckt Schadensersatzansprüche von Dritten ab, wenn bei ihnen im Straßenverkehr Schäden verursacht wurden. Die maximale Leistung der Versicherung wird dabei mit der Deckungssumme festgeschrieben. Die Mindestdeckungssumme liegt für Personenschäden bei 7,5 Millionen, für Sachschäden bei 1,12 Millionen und 50.000 Euro für indirekte Schäden. Wird die Deckungssumme der Autoversicherung bei einem Unfall überschritten, ist die Differenz vom Verantwortlichen selbst zu tragen.

Die Kaskoversicherung

Die Kaskoversicherung bildet in der Autoversicherung das Gegenstück zur Haftpflicht. Hier werden eigene Schäden gemeldet, egal ob sie durch einen Unfall oder kriminelle Energie anderer verursacht sind. Der im Winter häufige Steinschlag durch Streugut oder ein Wildunfall fällt somit auch in den Bereich der Kaskoversicherung. Unterschieden werden muss jedoch zwischen Teil- und Vollkasko. Letztere ist ein freiwilliger Zusatz zur Versicherung, der die Leistungen verbessert, aber auch einen höheren Tarif mit sich bringt. Vereinbart man mit der Versicherung eine Selbstbeteiligung, kann der Tarif jedoch günstiger ausfallen.

Der Schutzbrief

Der Schutzbrief ist entgegen der Kasko und Haftpflicht eher eine vertraglich geregelte Serviceleistung. Er greift bei einer Panne, einem Unfall oder Diebstahl und ermöglicht schnelle Hilfe und Versorgung. So ist der Schutzbrief nicht nur ein Angebot von Versicherungen, sondern oft auch von Automobilclubs wie etwa dem ADAC. In jedem Fall aber bietet er eine konsequente Abrundung der Autoversicherung, ist jedoch nur für Vielfahrer und Pendler wirklich attraktiv.

Die Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung erklärt sich von allein. Die Versicherung gewährt den Insassen eines Kfz Schutz. Allerdings greift die Police nur, wenn die Personen das Fahrzeug rechtmäßig führen. Aufgrund dieser Eingrenzung, sind die Kosten der Insassenunfallversicherung deutlich geringer, als bei einer allgemeinen Unfallversicherung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Insassenunfallversicherung einmal greift, ist es allerdings auch. So wertet die Stiftung Warentest beispielsweise auch, dass diese Versicherung überflüssig ist. Stattdessen sollte die Kfz-Haftpflicht entsprechend klug gewählt sein.

Die Kfz Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist im Rahmen der Autoversicherung zur Durchsetzung rechtlicher Interessen relevant. Will man gegen Strafzettel oder Bußgelder vorgehen, käme sie zum Tragen. In der Regel wird diese Versicherung aber nicht als Autoversicherung benötigt. Wer Interesse an solch Beistand bei rechtlichen Angelegenheiten hat, sollte eine umfassende Rechtsschutzversicherung wählen.

Die Autoversicherung im Vergleich

Wer seine Autoversicherung erneuern möchte oder die Kfz-Versicherung wechseln möchte, der sollte nicht nur Unterschiede sowie Bestandteile der Autoversicherung kennen, sondern auch einen Vergleich online wagen. Geld.de bietet beispielsweise einen eigenen Autoversicherungsvergleich, der über 500 Tarife der Autoversicherung auswertet. Der ganze Vergleich dauert nicht länger als fünf Minuten, kann aber gut bis zu 800 Euro im Jahr sparen. In Extremfällen sind sogar mehr als 1.600 Euro möglich – etwa, wenn von einem teuren Tarif in eine Autoversicherung ab 2,84 Euro gewechselt wird. Das große Sparpotenzial entsteht durch die große Differenz der Tarife. Die großen Versicherungen wissen die gesetzliche Pflicht zur Autoversicherung zu nutzen; die kleinen hingegen wollen mir Kampfpreisen für Wettbewerb sorgen. Mit einem Vergleich der Autoversicherung können Kunden davon profitieren. Bis 30.11. ist außerdem noch Zeit, die Autoversicherung zu wechseln, denn zumeist besteht eine Kündigungsfrist von einem Monat. Mit einem formlosen Anschreiben also, kann man unvorteilhafte Tarife bis zum Jahresende kündigen.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , , , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0