Ineas fordert Beiträge ehemaliger Kunden ein

Vergangenen Sommer hatten zahlreiche Kunden des niederländischen Versicherers Ineas wegen dessen Zahlungsschwierigkeiten und anschließender Insolvenz ihre Policen gekündigt und sich um eine neue Kfz-Versicherung kümmern müssen. Nun fordert Ineas die Beiträge ein, die bis zur Kündigung fällig geworden seien. Doch ohne Gegenleistung müsse auch nicht gezahlt werden, teilt der Bund der Versicherten (BdV) mit.

Als 2010 bekannt wurde, dass Ineas in finanziellen Schwierigkeiten stecke und eine Erstattung bei Kaskoschäden nicht mehr gewährleistet werden könne, riet der BdV Ineas-Kunden, die Kfz-Versicherung fristlos zu kündigen. Wer dies bis Ende August 2010 nicht getan hatte, dem wurde dann von Ineas gekündigt.

Mehr als ein halbes Jahr später will Ineas von den Kunden, die sich ihrerseits von dem Versicherer getrennt hatten, noch ausstehende Beiträge eintreiben. Doch Thorsten Rudnik, Vorstandsmitglied des BdV hebt hervor: „Der Versicherer kann keine Prämie verlangen, wenn er nicht die Gegenleistung bringt.“ Er rät den Betroffenen, die Beiträge nicht nachzuzahlen.

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