Bis zu 1.114 Euro Preisunterschied in der Kfz-Versicherung

Bild Kfz-VersicherungNoch bis zum 30. November 2016 können Versicherungsnehmer ihre aktuelle Kfz-Versicherung wechseln. Diese wenigen Wochen sollten Verbraucher nutzen und die verschiedenen Policen vergleichen. Denn laut einer aktuellen Studie von GELD.de steckt in einem Anbieterwechsel großes Sparpotenzial – bis zu 1.114 Euro Preisunterschied sind drin.

Das Versicherungs- und Finanzportal GELD.de hat Sparpotenziale von mehreren hundert Euro pro Jahr ermittelt, die sich aus einem Wechsel der Kfz-Versicherung ergeben. Dazu wurden zwei fiktive Versicherungsnehmer und ihre jeweiligen Kfz-Versicherungstarife in je 112 deutschen Städten miteinander verglichen.

Fall 1: Junge Autofahrerin mit Schadensfreiheitsklasse 2

Im ersten Vergleichsfall, einer 21-jährigen Studentin mit Schadensfreiheitsklasse 2, die einen gebrauchten VW Golf mit Erstzulassung 2011 fährt, wählte GELD.de eine Teilkaskoversicherung und 150 Euro Selbstbeteiligung. Das schockierende Ergebnis des Tarifvergleichs: Bis zu 1.114 Euro sind für eine solche Versicherte möglich (Erlangen). Das durchschnittliche Sparpotenzial liegt laut der Untersuchung bei 666 Euro.

Fall 2: Autofahrer in Schadensfreiheitsklasse 19

Im zweiten Fall ist der Versicherte ein Angestellter von 38 Jahren, dessen Ehefrau mitversichert ist. Er fährt einen BMW mit Erstzulassung aus dem Jahr 2014. Bei Schadensfreiheitsklasse 19 nutzt der Versicherte Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 500 Euro Selbstbeteiligung und hat damit in Berlin das größte Sparpotenzial in Höhe von 302 Euro. Das durchschnittliche Sparpotenzial liegt mit 211 Euro vergleichsweise niedriger als im ersten Beispielfall, was auch daran liegt, dass sich gerade Fahranfänger noch zu sehr teuren Beiträgen versichern müssen.

Großstädte teurer für Kfz-Versicherte

Wo viele Autos unterwegs sind, wird es auch in der Kfz-Versicherung teurer. Das gilt vor allem für Großstädte, in denen häufig dichter Verkehr herrscht. Nicht verwunderlich, dass auch die Untersuchung von GELD.de Städte wie Berlin, Hamburg, Köln und München als teures Pflaster für Versicherte ausmacht. Hier sind die Autoversicherungen für 2017 knapp 25 Prozent teurer als der Durchschnitt der geprüften 112 Städte. Für den Autofahrer aus dem zweiten Fallbeispiel sind das etwa 100 bis 200 Euro Mehrkosten im Jahr allein durch den Wohnort in einer Großstadt. Für junge Autofahrer sind die Einsparpotenziale entsprechend größer. In Berlin würden für die Studentin aus dem ersten Fallbeispiel im Schnitt 1.332 Euro pro Jahr an Beiträgen zahlen. In Mecklenburg-Vorpommern wären es durchschnittlich dagegen nur 870 Euro.

Wechsel der Kfz-Versicherung

Gerade für junge Kfz-Halter lohnt sich demnach ein Vergleich der Kfz-Versicherung. Denn sie werden ohnehin mit einem hohen Schadensrisiko eingestuft und haben entsprechende Kosten, damit aber auch ein höheres Einsparpotenzial als Autofahrer mit niedrigeren Schadensfreiheitsklassen. Doch auch für sie kann ein Anbieterwechsel einige hundert Euro Ersparnis im Jahr bedeuten. Deshalb empfiehlt GELD.de allen Autohaltern, ihre Kfz-Versicherung jetzt auf den Prüfstand zu stellen.

Die ausführliche Untersuchung zu den Kfz-Versicherungstarifen für 2017 finden Sie hier.

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