Kfz-Versicherung: Rückstufung der SF-Klasse vermeiden

(foto) Bei Schäden droht die Rückstufung der SchadenfreiheitsklasseBei der Bestimmung der Prämie zur Kfz-Versicherung spielt die Schadenfrei-heitsklasse eine wichtige Rolle. Deshalb kann die Rückstufung der SF-Klasse nach einem Unfall richtig teuer werden. Doch dies lässt sich vermeiden.

Autofahrer, die längere Zeit keinen Unfall hatten, werden mit günstigen Beiträgen belohnt. Wie hoch die Prämie zur Kfz-Versicherung ist, bestimmen unter anderem die gesetzlich festgelegten Schadenfreiheitsklassen. Dabei gibt die Nummer der SF-Klasse an, wie lange ein Autofahrer unfallfrei unterwegs ist. Bei einem Unfall drohen allerdings die Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse und damit eine Erhöhung der Prämie.

Kfz-Versicherung: Wo kommt die SF-Klasse zum Tragen?

Grundsätzlich werden Schadenfreiheitsklassen dann besonders wichtig, wenn es um die Prämienkalkulation bei der Vollkasko-Versicherung sowie in der Kfz-Haftpflichtversicherung geht. Keine Rolle spielen die Klassen hingegen bei der Teilkaskoversicherung, da diese Risiken abdeckt, die nicht direkt vom Versicherungsnehmer beeinflussbar sind. Im Gegensatz dazu fällt es bei der Kfz-Haftpflicht beziehungsweise der Vollkasko in die Verantwortung des Versicherten, wenn er Schäden bei sich oder aber anderen Verkehrsteilnehmern verschuldet.

Rückstufung der SF-Klasse bei einem Schaden

Autofahrer, die keine Schäden melden, erhalten günstigere Prämien bei ihrer Kfz-Versicherung. Hierbei ordnet der jeweilige Kfz-Versicherer jeder Schadenfreiheitsklasse einen bestimmten Prozentwert zu. Darüber hinaus entscheidet auch einzig die Kfz-Versicherung, wie stark ein Kunde in den Schadenfreiheitsklassen zurückgestuft wird, wenn dieser einen Unfall meldet.
Interessanterweise wird hier der Unterschied zwischen teuren und günstigen Versicherern deutlich. Denn in der Regel stufen günstige Versicherungen schneller zurück. Dabei sind nicht die Kosten des Schadens für die Rückstufung maßgebend, sondern vielmehr die Anzahl der Schäden. So könnte eine Vielzahl kleinerer Unfälle mitunter einen höheren Rabattverlust bewirken als ein großer, teurer Schaden, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft aufklärt.

Kfz-Versicherung: So lässt sich Rückstufung vermeiden

Da eine Rückstufung der SF-Klasse zu höheren Prämien zur Kfz-Versicherung führt, sollten Versicherte versuchen, dieser vorzubeugen. Dazu könnten sie einerseits einen Schaden selbst übernehmen statt ihn ihrer Kfz-Versicherung zu melden. Andererseits besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Rabattschutz mit der Versicherung zu vereinbaren. Diesen lassen sich Kfz-Versicherungsunternehmen zwar etwas kosten, allerdings haben Versicherer damit im Jahr einen Schaden „frei“. Wer folglich einen Schaden meldet, behält seine Schadenfreiheitsklasse und wird nicht zurückgestuft.

Im Übrigen behalten Versicherte ihre Schadenfreiheitsklasse auch beim Wechsel der Kfz-Versicherung. Die entsprechenden Informationen geben die Versicherungsgesellschaften untereinander weiter. Die Höhe des Schadenfreiheitsrabatts kann sich jedoch ändern, da jede Kfz-Versicherung den Nachlass individuell regelt. Darüber hinaus lässt sich der Schadenfreiheitsrabatt auch übertragen.

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