Kfz-Versicherung: Sonderkündigung ermöglicht Wechsel

(foto) Recht auf Sonderkündigung der Kfz-VersicherungAutobesitzer, die im kommenden Jahr von einer günstigeren Kfz-Versicherung profitieren möchten, hätten bis zum vergangenen Montag ihrem alten Kfz-Versicherer kündigen müssen. Wer die Wechselfrist verpasst hat, kann aber unter gewissen Umständen doch noch die Kfz-Versicherung wechseln.

Wie heißt es doch so schön: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Bei der Kfz-Versicherung muss das allerdings nicht zwangsläufig so sein. Denn selbst wenn Autobesitzer die in der letzten Woche verstrichene Wechselfrist verpasst haben, können sie eventuell noch von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Kfz-Versicherung wechseln trotz Ablauf der Wechselfrist

Bis zum 30. November des Jahres haben Autobesitzer die Möglichkeit, zu einer günstigeren Kfz-Versicherung zu wechseln, da mit diesem Stichtag die Kündigungsfrist endet. Wer das in diesem Jahr aus irgendwelchen Gründen verpasst haben sollte, kann dies bis Jahresende noch nachholen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Post von der Kfz-Versicherung ins Haus flattert, in welcher sie eine Beitragserhöhung ankündigt. Denn in einem solchen Fall kann der Versicherungsnehmer sein Sonderkündigungsrecht gegenüber der Kfz-Versicherung ausüben. Doch gibt es hierbei einiges zu beachten.

Sonderkündigungsrecht: Darauf sollten Versicherte achten

Sobald Autofahrer von ihrer Kfz-Versicherung ein Schreiben erhalten, in welchem sie über eine kommende Beitragserhöhung informiert werden, bleibt ihnen binnen einem Monat die Option, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Diese Frist ist strikt einzuhalten. Außerdem sollten Versicherte, die im kommenden Jahr offensichtlich keine höheren Beiträge zur Kfz-Versicherung zahlen müssen, etwas genauer auf ihre Abrechnung schauen. Denn unter Umständen haben sie auch ein Sonderkündigungsrecht und zwar dann, wenn der Grundbetrag zur Kfz-Versicherung gestiegen ist. Der Hintergrund ist nämlich der, dass sich mit jedem Jahr ohne Schaden am Fahrzeug natürlich die Schadenfreiheitsklasse des Versicherten verbessert. So kann es vorkommen, dass der Gesamtbeitrag zur Kfz-Versicherung zwar stabil bleibt oder gar sinkt, der Grundbetrag jedoch erhöht wurde. Der Puffer ist hierbei dann die bessere Schadenfreiheitsklasse. Ein genauer Blick auf die Beitragsinformation für 2016 lohnt sich also: Wenn die Kfz-Versicherung den Grundbetrag anhebt, greift das Sonderkündigungsrecht.

Zuerst neue Kfz-Versicherung finden, dann kündigen

Versicherte sollten die Kündigung ihrer Kfz-Versicherung keinesfalls überstürzen, denn diese ist erst dann sinnvoll, wenn es Aussicht auf bessere Kfz-Policen gibt. Aus diesem Grund sollte der Kündigung der Kfz-Versicherung ein gründlicher Kfz-Versicherungsvergleich vorangehen. Hierbei sollte der Fokus auch nicht primär auf dem Preis sondern auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis liegen. Denn von einer günstigen Kfz-Versicherung profitiert der Versicherte am Ende nicht, wenn diese nicht in entsprechendem Umfang leistet.

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