Närrische Tage: Richtig versichert ausgelassener feiern

Narrenkappe Wenn die fünfte Jahreszeit Hochsaison hat, herrscht in den Faschingshochburgen wieder Ausnahmezustand. Damit die Feierlaune nicht getrübt wird und die Jecken sicher feiern können, helfen ein paar wichtige Versicherungen.

Bei Rosenmontagsumzügen oder Faschingsfeten tummeln sich immer viele Menschen. Da bleibt es nicht aus, dass im Gedränge der eine oder andere Rempler passiert und damit beispielsweise die Kleidung eines anderen in Mitleidenschaft gezogen wird. Damit der Schaden aber schnell wieder vergessen ist, sollte ein jeder eine Privathaftpflichtversicherung besitzen. Die zahlt bei berechtigten Schadenersatzansprüchen Dritter. Und das ist wichtig, denn jeder Bürger haftet per Gesetz für Schaden, den er anderen – auch versehentlich – zufügt.

Versicherungen für Narren und Jecken

Veranstalter und Teilnehmer eines Faschingsumzugs können mit einer Veranstalterhaftpflichtversicherung geschützt werden. Auch empfiehlt sich für sie eine Gruppen- oder Vereins-Haftpflichtversicherung, damit Sie im Falle von Verletzungen nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Ziehen Pferde den Festwagen, ist für sie eine Tierhaftpflichtversicherung abzuschließen. Sollten die Tiere in dem Gedränge nämlich scheuen und eine Person verletzten, springt die Pferdehaftpflichtversicherung bei Schadenersatzforderungen ein.

Als Zuschauer des närrischen Treibens kann man sich neben der privaten Haftpflichtversicherung zudem mit einer privaten Unfallversicherung absichern. Sollten Sie sich bei einem Unfall schwer verletzen, zahlt sie – je nach Vereinbarung und abhängig vom Invaliditätsgrad – einen Einmalbetrag oder gar eine Unfallrente. Ihr Schutz gilt im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung jederzeit und in der Regel weltweit. So lohnt die private Unfallversicherung sich auch bei Betriebsfeiern, auf der nur beschränkt die gesetzliche Unfallversicherung greift.

Risikofaktor Alkohol

Achtung: Wer versichert ist, hat noch lange nicht Narrenfreiheit. Gerade wenn Schäden unter Alkoholeinfluss verursacht werden, kann es sein, dass beispielsweise die Haftpflichtversicherung nicht komplett für den Schaden aufkommt. Wurde zu tief ins Glas geschaut, muss ggf. der Versicherte einen Teil selbst bezahlen. Das gilt auch für die Kfz-Versicherung. Also sollte das Auto im alkoholisierten Zustand besser stehen gelassen werden. Sonst ist nicht nur der Versicherungsschutz gefährdet, sondern drohen Bußgeld, Punkte in Flensburg und Führerscheinentzug.

Gut versichert und mit der nötigen Vorsicht lässt es sich also an den tollen Tagen gut und ausgelassen feiern.

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