Oldtimer: Strengere Regeln für H-Kennzeichen

H-Kennzeichen für OldtimerAb November soll es weniger einfach sein, das H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge zu erhalten.

Oldtimer sind nicht nur eine Augenweide für viele Autoliebhaber, sondern in der Kfz-Versicherung und Besteuerung günstiger – vor allem mit H-Kennzeichen. Künftig sollen die Auflagen für ein solches Kennzeichen strenger ausfallen, wie das Portal heise.de berichtete.

Bisher haben Fahrzeuge mit einem Mindestalter von 30 Jahren das H-Kennzeichen erhalten, wenn ihr Zustand die Note 3 bekam. Das heißt, dass bei kleineren Mängeln ein Auge zugedrückt wurde. Nach einer neuen Richtlinie des Bundesverkehrsministers werde künftig mindestens die Note 2 für die Vergabe des H-Kennzeichens verlangt.

Umweltplakette nicht notwendig

Der Vorteil eines H-Kennzeichens liegt nicht nur in der pauschalen Besteuerung und in der meist sehr günstigen Kfz-Versicherung. Fahrer eines historischen Fahrzeugs mit diesem Kennzeichen dürfen unabhängig vom Schadstoffausstoß ihres Wagens Umweltzonen befahren, die sonst nur Autos mit der roten, gelben oder grünen Umweltplakette mit den Kennziffern 2, 3 bzw. 4 vorbehalten ist.

Neben diesen drei offiziellen Plaketten kursiert auch eine schwarze mit der Nummer 1 und der Aufschrift „automobile Randgruppe“. Diese Plakette hat aber keine rechtliche Gültigkeit, sondern kommt als Spaßplakette ursprünglich von Kölner Liebhabern alter Autos, den „Blechpiraten“.

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