Online-Rechtsberatung: Rechtssicher im Straßenverkehr

Rechtssicherheit in Kfz-Versicherung-FragenEine Versicherung abzuschließen, fällt vielen nicht leicht. Unter anderem liegt es an schwer verständlichen Klauseln, die man als Laie schnell überliest. Wer ganz sicher sein will, kann vorher Rat bei einer Rechtsberatung einholen.

Das Traumauto ist gefunden. Nur noch schnell die Versicherung abschließen – doch schon der Blick in die Vertragsunterlagen kann den Traum vom Autofahren vermiesen. Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko, Prämie, Leistungsausfall – mit diesen und weiteren Begriffen wird man konfrontiert. Daher raten Rechtsexperten zu einer Beratung zu diversen Rechtsfragen.

Zahlen statt sparen

Schneller als gedacht kann man in einen Unfall verwickelt sein. Während die Fahrer auf ihrem Recht beharren und davon ausgehen, dass die Versicherung die Kosten trägt, könnten stattdessen Briefe mit falschen Vorwürfen vom Rechtsanwalt oder der Versicherung des Unfallgegners erhalten. Statt Sparen steht Zahlen auf dem Programm, wenn man einen Unfall selbst zu verschulden hat und aus Kostengründen lediglich eine Teilkasko-Versicherung abgeschlossen hat.

Beispiel grobe Fahrlässigkeit

Mitunter kommt es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Versichertem und Versicherung, das zeigt das Beispiel der Alkoholfahrt. Wer alkoholisiert einen Unfall baut, muss nicht nur mit einem Führerscheinentzug und einer anschließenden medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU), rechnen, sondern auch tief in die eigene Tasche greifen. In einem Rechtsstreit wollte die Versicherung nichts zahlen, da der Autofahrer mit sehr hoher Blutalkoholkonzentration einen Unfall gebaut hat. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Versicherung die Leistungen für den entstandenen Schaden kürzen oder sogar ganz versagen könne, sobald grobe Fahrlässigkeit vorliege (Urteil vom 22.06.2011, Az. IV ZR 225/10). Hierbei ging es vor allem um die Einschätzung, wie hoch das eigene Verschulden des Versicherten war und wie fahrlässig er gehandelt hat.

Ein anderer häufiger Grund für Streitigkeiten mit der Versicherung sind Zusammenstöße mit Tieren. Oft wird in Jagdwild und andere Tiere unterschieden. In den Vertragsunterlagen ist in der Regel eindeutig geklärt, bei welchen Tieren der Versicherungsschutz gegeben ist. Wer das Kleingedruckte liest und versteht, ist also klar im Vorteil.

Online-Rechtsberatung

Damit die Autofahrt nicht zu einer Irrfahrt wird oder falls sich Verbraucher von Ihrer Versicherung missverstanden fühlen sowie mit dem ausgezahlten Betrag nicht zufrieden sind, bieten Onlineportale wie anwalt.com die Möglichkeit, Rechtsfragen online zu stellen und sofort eine kompetente Antwort zu bekommen – ganz ohne Termin. Auch lässt sich dort unkompliziert ein persönlicher Rechtsanwalt finden, der online oder telefonisch beispielsweise zum Verkehrsrecht berät.

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