Diese Umfrage verärgert die Autoversicherungen

(Foto) Kfz-Versicherung geht auch günstigDie Autoversicherung verdient mit der Unkenntnis Ihrer Kunden: Nur jeder Zweite kennt die Option, mit der man nach einem Unfall um höhere Kfz-Versicherungsbeiträge herum kommt. Das berichtet das Verbraucherportal PREISVERGLEICH.de in einer aktuellen Studie.

Rums! – Und der Autounfall ist geschehen. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen. Egal ob selbstverschuldet oder nicht, steht dann auch noch bald die Kfz-Versicherung vor der Tür. Viele Verbraucher melden ihr den beim Unfall entstandenen Schaden am Fahrzeug und verlieren daraufhin ihren Schadenfreiheitsrabatt.

Schadensfreiheit nach Unfall behalten

Laut der Studie des Vergleichsportals weiß nur jeder zweite Versicherte (48%), dass die Versicherung aber auch gesetzlich dazu verpflichtet ist, den sogenannten Schadenrückkauf anzubieten. Mit dieser Option, die in den Versicherungs-AGB meist untergeht, hat der Kunde die Möglichkeit, den beim Autounfall entstandenen Schaden selbst zu finanzieren. Bei kleineren Schäden, etwa bis 1.000 Euro, lohnt sich das laut PREISVERGLEICH.de in Zusammenarbeit mit der keyfacts Onlineforschung allemal.
Autoversicherung

54 Prozent würden Schadenrückkauf nutzen

Trägt man die Kosten des Autounfalls selber, liegt der Kfz-Versicherung praktisch kein Schadensfall vor. In der rabattgebenden Schadensfreiheitsklasse erfolgt somit auch keine Abstufung. Die Beiträge zur Kfz-Versicherung werden folglich nicht teurer. Die Ersparnis, die man hingegen gewinnt, armotisiert den Schadenrückkauf hingegen schnell. 53,5 Prozent der Verbraucher würden daher den Schadenrückkauf bevorzugen, sofern sie im Versicherungsvertrag den Durchblick haben.

Autoversicherung profitiert von Unwissenheit

In der Realität aber, so legt es es die Studie dar, profitiert die Autoversicherung meist von der Unkenntnis ihrer Kunden. Das ist nicht nur beim Schadenrückkauf so. Ganze 52,9 Prozent der Befragten leisten sich beispielsweise eine teure Vollkaskoversicherung, obwohl die dafür nötigen Beiträge nur bei Neuwagen bis zu einem Alter von 2-3 Jahren im Verhältnis stehen. Demnach lohnt es sich für jeden zweiten Fahrzeughalter, die Autoversicherung zu prüfen und nicht nur einen günstigeren Tarif zu wählen, sondern auch einen günstigeren Anbieter.

Alle Einzelheiten, Grafiken sowie Tipps und Tricks was man bei der Autoversicherung sonst noch optimieren kann und zu welchen Erkenntnissen die Online-Studie noch kommt, liest man aktuell bei PREISVERGLEICH.de: „Kfz-Versicherung: Wer liest eigentlich die AGB?“

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