Unfallstatistik: Am häufigsten kracht es in Großstädten

Unfallwagen mit Warndreieck auf StraßeEine 121-Städte-Studie zeigt: In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern passieren in Relation zur Einwohnerzahl die meisten Autounfälle. Allerdings wirkt sich die Unfallstatistik auch auf die Kfz-Versicherung aus.

Insgesamt 2,4 Millionen Verkehrsunfälle in Deutschland benennt die Verkehrsunfallstatistik für 2010. Mit 975.000 Crashs, in die Autos, Motorräder, Mofas oder Fahrräder involviert waren, entfällt fast die Hälfte aller Unfälle auf die größten deutschen Städte, wie eine Studie des Autoportals auto.de feststellt.

Durchschnittlich knapp 3.000 Unfälle auf 100.000 Einwohner

31 der 121 untersuchten deutschen Städte weisen ein überdurchschnittliches Verkehrsunfallaufkommen auf. Zu diesen Städten, bei denen im Schnitt 4.002 Unfälle auf 100.000 Einwohner kommen, zählen Hannover, Görlitz, Koblenz, Düsseldorf, Hof, Würzburg, Magdeburg, Dortmund, Stuttgart, Saarbrücken, Essen, Potsdam, Berlin, Köln, Regensburg, Chemnitz, Bremerhaven, Hamburg und Münster.

Der Bundesdurchschnitt liegt bei 3.096 Verkehrsunfällen auf 100.000 Einwohner. Duisburg, Darmstadt und Leverkusen bilden im bundesweiten Vergleich die goldene Mitte. 56 Städte zählen laut auto.de-Studie zu den „Otto-Normalfahrern“. Dazu gehören unter anderem Straubing, Heilbronn, Aschaffenburg, Bochum, Erlangen, Neubrandenburg, Ludwigshafen, Halle/Saale, München, Zwickau, Karlsruhe, Ulm, Augsburg, Stralsund, Ingolstadt, Braunschweig, Heidelberg, Remscheid, Mannheim, Garmisch-Partenkirchen, Mainz, Dresden, Reutlingen, Bremen, Celle, Lübeck, Erfurt, Leipzig, Rostock, Nürnberg, Baden-Baden, Esslingen, Kiel, Lüneburg, Wiesbaden Göttingen und Fulda.

Vorbildlicher fahren die Menschen in Jena, Osnabrück, Oldenburg, Frankfurt a.M., Freiburg i.B., Fürth, Schwäbisch-Hall, Flensburg, Wolfsburg, Kassel, Tübingen, Gießen, Offenbach, Gera, Offenburg, Balingen, Ludwigsburg, Aalen, Bonn, Paderborn, Konstanz, Neuss, Heide und Suhl. Hier sind die Verkehrsteilnehmer durchschnittlich 1.849-mal in Unfälle verwickelt.

Vorsicht in größeren Städten!

Wer in einer Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern fährt, lebt gefährlicher. Denn dort ist die Unfallgefahr um 85 Prozent höher als in Städte mit höchstens 250.000 Einwohnern. Hier seien vor allem Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund und Essen genannt. Eine Ausnahme bildet Frankfurt a.M., wo die Unfallquote unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

Im Bundeslandvergleich fahren die Hessen am sichersten. Dagegen sollten vor allem Autofahrer in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Hamburg aufmerksamer fahren.

Unfallquote verteuert Kfz-Versicherung

Die Unfallquote einer Stadt oder Region lässt natürlich nicht die Beitragshöhe zur Kfz-Versicherung unberührt. Da bei mehr Verkehrsunfällen auch die Kosten der Schadenregulierung steigen, wirkt sich das letztendlich auf den Kfz-Versicherungsbeitrag aus. Da aber die Beitragsbemessung von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ausfällt, lohnt es sich, regelmäßig seine Kfz-Versicherung zu überprüfen und in einem Kfz-Versicherungsvergleich nach einen günstigeren Tarif Ausschau zu halten. Das Einsparpotential liegt hier bei bis zu 600 Euro.

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