Wechselkennzeichen: Eines für drei

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Kfz-VersicherungBereits 2010 hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer das Wechselkennzeichen angekündigt. Noch dieses Jahr soll das Kennzeichen für maximal drei Autos eingeführt werden. Damit verbunden: die Frage nach steuerlicher Entlastung und Vorteilen bei der Kfz-Versicherung.

Wechselkennzeichen beschäftigt die Verkehrsminister

Zuletzt war das Wechselkennzeichen Thema zur Verkehrsministerkonferenz (VMK) der Länder am 06. und 07. April in Potsdam. Im Rahmen der Förderung der Elektromobilität stelle die Einführung des Wechselkennzeichens aus Sicht des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) eine weitere Maßnahme dar, geht es aus dem Bericht des BMVBS zur Konferenz hervor. Die Verkehrsminister der Länder haben den Bund auf der VMK gebeten, die Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu unterstützen.

Die Bundesregierung prüft derzeit die Einführung des Wechselkennzeichens, was unter anderem von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt wird. Die Vereinfachung der Fahrzeug-Zulassung sei ein wichtiger Beitrag zum Bürokratieabbau. Eine Lockerung biete auch einen Anreiz zur Anschaffung von abgasarmen Fahrzeugen (z. B. Elektrofahrzeuge) als Zweit- und Drittwagen, erklärten der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dirk Fischer sowie der zuständige Berichterstatter Gero Storjohann.

Versicherung und Steuern

Mit dem Wechselkennzeichen will der Bundesverkehrsminister Anreize zur Anschaffung eines umweltfreundlichen Zweitwagens geben. Ist das Wechselkennzeichen endlich beschlossene Sache, sollen bis zu drei Autos mit einem Kennzeichen fahren können. Dabei dürfte immer nur eines der Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sein, während die anderen beiden auf privatem Grund und Boden abgestellt werden müssen.

Damit verbunden sollen Versicherung und Steuern auch nur für ein Fahrzeug anfallen. Die Versicherungstarife und -prämien könnten sich dann nach dem teuersten Auto richten, so der ADAC. So wäre der Anreiz für viele Autofahrer geschaffen, sich beispielsweise zusätzlich einen sparsameren Kleinwagen zuzulegen. Denkbar seien auch Kombinationen mit Motorrad oder Oldtimer.

Allerdings würden nicht alle Zweitwagenbesitzer von dem Wechselkennzeichen profitieren können, beispielsweise Familien, die zeitgleich auf beide Wagen angewiesen sind. Im Vorteil wäre jene, die zum Beispiel in der Woche einen wendigen Stadtflitzer fahren und am Wochenende ein leistungsstärkeres Kfz nutzen.

Die ersten Kfz-Versicherer arbeiten bereits an entsprechenden W-Tarifen. Bleibt nur noch auf das grüne Licht aus der Politik zu warten.

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