Privat für die Lohnfortzahlung vorsorgen

Privates KrankentagegeldDie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall übernimmt der Arbeitgeber vollständig bis zum 43. Tag der Krankheit. Danach ist es Aufgabe der Krankenkasse, die Weiterzahlung zu leisten. Dann reduziert sich allerdings der Betrag auf 70 Prozent des Bruttoeinkommens. Die Lösung zum Ausgleich dieser Differenz ist eine private Krankentagegeldversicherung.

Gesundheitsprüfung bei Aufnahme einer Krankenversicherung

Gesundheitsprüfungen werden durch Versicherungen in der Regel bei Kranken- und Risiko- sowie Berufsunfähigkeitsversicherungen durchgeführt. Für die Versicherungsgesellschaft ist in diesen Bereichen der Gesundheitszustand besonders relevant, denn es geht hier um die Absicherung individueller Risiken, die maßgeblich von der allgemeinen Verfassung zu Beginn des Krankheitsfalls abhängen.

Darum ist es üblich, dass der Versicherer noch während des Antragverfahrens eine Gesundheitsprüfung vornimmt. Das bedeutet, er erkundigt sich nach eventuellen operativen Eingriffen, psychischen oder physischen Störungen etc. Der Antragsteller ist dabei gesetzlich zu richtigen und vollständigen Angaben verpflichtet. Im Zweifelsfall kann auch der Hausarzt bei der Beantwortung der Formalitäten behilflich sein.

Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen

Nach erfolgter Gesundheitsprüfung steht es dem Versicherer frei, den Antragsteller anzunehmen, ihm Risikoaufschläge zu berechnen beziehungsweise Leistungen für bestimmte Krankheitsfälle auszuschließen oder ihn gar abzulehnen. Anders verhält es sich jedoch bei der Versicherungsgesellschaft Hanse Merkur. Sie ist mittlerweile der einzige Anbieter, bei dem der Antragsteller – in diesem Fall ausschließlich Arbeitnehmer – eine Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen abschließen kann. Besonders zu empfehlen ist diese private Krankentagegeldversicherung beispielsweise Personen, die sich in den letzten drei bis fünf Jahren in ambulanter oder stationärer Behandlung befanden. Das vereinbarte Krankentagegeld wird ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit bezahlt, auch für Sonn- und Feiertage. In den Leistungen eingeschlossen sind auch Berufsunfälle und -krankheiten.

Bei Unfällen und ausgewählten Infektionskrankheiten fällt die allgemeine Wartezeit ab Beginn des Versicherungsverhältnisses weg. Auch bei der Mitversicherung eines Neugeborenen oder des Ehepartners ist das Entfallen der Wartezeit möglich. Ansonsten beträgt sie in der Regel drei Monate. Bei kieferorthopädischen Eingriffen oder Zahnersatz erhöht sie sich auf sechs und für Entbindungen sowie psychotherapeutischen Maßnahmen auf acht Monate.

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