KfW: Warum sich Energiebewusstsein auszahlt

(foto) Gute Idee - KfW belohnt EnergiebewusstseinAngehende Bauherren und Immobilienbesitzer, die beim Bau beziehungsweise bei der Sanierung ihres Gebäudes auf Energieeffizienz setzen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit attraktiven Finanzierungsprogrammen unterstützt. In Zukunft wird sich Energiebewusstsein sogar noch mehr lohnen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) strebt künftig eine verstärkte Förderung von energieeffizienten Gebäuden an. Im Zuge dessen plant die KfW zum 1. August 2015 sowie zum 1. April 2016 eine Anpassung der Programme Energieeffizient Sanieren und Energieeffizient Bauen. Für Immobilienbesitzer bedeutet dies, dass die KfW -Darlehen deutlich lukrativer werden.

KfW Energieeffizient Sanieren: Die Änderungen

Im Rahmen des Programms Energieeffizient Sanieren bezuschusst die KfW etwa Maßnahmen zur Wärmedämmung oder auch die Installation von Solaranlagen. Darüber hinaus fördert die KfW seit März des Jahres 2013 ebenso die Errichtung und den Ausbau von Heizungsanlagen in Wohngebäuden auf der Basis erneuerbarer Energien. Ändern wird sich an diesem Konzept ab dem 1. August 2015, dass die KfW -Förderbank auch energieeffiziente Maßnahmen an den Gebäuden fördern wird, für welche der Bauantrag vor dem Stichtag 1. Februar 2002 gestellt wurde. Bislang galt hierfür der 1. Januar 1995 als Grenze für die Förderung.
Außerdem gewährt die KfW künftig einen höheren Förderungshöchstbetrag. So wird der günstige Zuschuss für Bauherren statt der bisherigen 75.000 Euro bald 100.000 Euro je Wohneinheit für eine Sanierung, die auf einen KfW -Effizienzhaus -Standard abzielt, betragen.

Das ändert sich bei KfW Energieeffizient Bauen

Ab dem 1. April 2016 ist die Förderung des neuen Standards KfW -Effizienzhaus 40 Plus mit einem überaus lukrativen Tilgungszuschuss geplant. Damit wird jedoch die Förderung von KfW -Effizienshaus 70 eingestellt. Darüber hinaus wird auch hier der Förderungshöchstbetrag pro Wohneinheit angehoben – sogar von 50.000 auf 100.000 Euro. Zudem führt die KfW eine 20-jährige Zinsbindungsoption für Kreditlaufzeiten von 20 sowie 30 Jahren ein. Bisher gilt für ein KfW -Darlehen noch eine Sollzinsbindung von zehn Jahren. Der Chef der Interhyp AG Michiel Goris merkt dazu an, dass eine verlängerte Zinsbindung das Risiko von Zinsänderungen für Kreditnehmer deutlich vermindere, wodurch die KfW -Darlehen erneut merklich attraktiver würden. Dies gelte vor allem für Kunden, denen eine hohe Planungssicherheit wichtig sei, so Goris weiter.

KfW -Änderungen: Wie sollte man sich nun verhalten?

Durch die Energiesparverordnung (EnEV) 2014 sind die Anforderungen an die energetische Qualität von Bestandsgebäuden sowie Neubauten erheblich gestiegen. Mit ihren Programmanpassungen versucht die KfW nun, diesen Rechnung zu tragen. Der Interhyp-Chef Goris rät allen Bauherren und Immobilienkäufern, welche auf eine Förderung der KfW abzielen, die Programmumstellungen sowie deren Fristen im Blick zu behalten, um diese bestmöglich nutzen zu können.
Wer sich also mit dem Hausbau noch etwas gedulden kann, sollte eventuell noch bis zum kommenden Jahr warten.

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