Kostenfalle Studium

Studieren kostet Geld, das ist kein Geheimnis. Das Thema Studienfinanzierung bereitet daher vielen Familien Kopfzerbrechen. Neben BAföG, Stipendien und Nebenjobs bieten auch Studienkredite viele Möglichkeiten.

Studienfinanzierung – immer mehr Studenten machen Schulden

Ein Studium ist der Traum Vieler; vor allem unter Abiturienten. Statistiken zufolge wollen ungefähr 50 Prozent von ihnen nach dem Abschluss studieren. Die Gründe sind vielfältig und umfassen neben dem Fachwissen und gewünschten Beruf auch die Erweiterung des persönlichen Horizonts, die Begegnung und der kommunikative Austausch mit vielen anderen Menschen, vielleicht steht auch ein Auslandsaufenthalt auf der Wunschliste. Das Problem in vielen Fällen: Ein Studium kostet Geld. Geld, das viele Familien einfach nicht übrig haben.

Welche Kosten fallen an?

Neben den in einigen Bundesländern zu zahlenden Studiengebühren und den regelmäßigen Semesterbeiträgen müssen in jedem Fall auch die Miete (Hotel Mama?) bestritten, die Kosten für den sonstigen Lebensunterhalt sowie für Bücher, Kopien, Exkursionen und andere für das Studium notwendige Dinge aufgebracht und ein möglicher oder gar geforderter Auslandsaufenthalt finanziert werden. Dabei fallen statistisch gesehen je nach Studienort, gewähltem Studienfach und persönlicher Umstände Kosten zwischen 550 und 1.000 Euro pro Monat an. Größter Einzelposten sind meist die Mietkosten, bei der Suche nach einer Wohnung ist daher Sorgfalt geboten. Ein Zimmer in einem Wohnheim oder einer Wohngemeinschaft ist meist deutlich günstiger als eine eigene Wohnung.

Verschiedene Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Wer aus den verschiedensten Gründen kein BAföG bekommen oder eines der begehrten Stipendien ergattern kann, für den besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Studien- oder auch Studentenkredit aufzunehmen. Hierfür haben viele Kreditinstitute bereits spezielle Angebote parat, die sich gezielt an Studenten richten. So kann die finanzielle Situation trotz Studium aufgebessert werden.  Kredite bei Maxda und anderen Anbietern sollten allerdings nicht zur Finanzierung des gesamten Studiums genutzt werden, sondern eher für wichtige Großposten wie beispielsweise die Studiengebühren, einen Auslandsaufenthalt oder eine Laborausstattung genutzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, nach Abschluss des Studiums mit einem riesigen Schuldenberg dazustehen, auch wenn die Zinsen vergleichsweise günstig sind. Außerdem empfiehlt es sich, die Anbieter sorgfältig zu vergleichen und nicht das erstbeste Angebot auszuwählen.

Jobben neben dem Studium

Natürlich ist auch ein Nebenjob eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen. Allerdings ist dies in vielen Studiengängen aufgrund des Arbeitspensums und verdichteten Studiums zeitlich schlecht möglich und es besteht in jedem Fall die Gefahr, dass sich das Studium in die Länge zieht. Vor allem BAföG-Empfänger müssen hier aufpassen, ein Nebenjob will daher gut überlegt sein. Er kann sich jedoch auch sehr positiv auswirken, denn die Studenten sammeln Erfahrungen in der Praxis und können wichtige Kontakte knüpfen.

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