Wie die Kreditkarte schnell zur Kostenfalle wird

(Bild) Beim Umgang mit Kreditkarten lauern GefahrenMit der Kreditkarte im Supermarkt oder an der Tankstelle zu bezahlen, ist für viele Deutsche schon längst Gang und Gäbe. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ergab sogar, dass etwa ein Drittel aller Bundesbürger bevorzugt bargeldlos zahlt. Dennoch lauern beim Umgang mit der Kreditkarte nicht selten teure Gefahren, denen sich Kreditkarten -Nutzer bewusst werden sollten.

„Was Kreditkarte? Brauch ich nicht! Wieder so ein neumodischer Schnickschnack aus Amerika!“ – Das wird sich wohl so manch einer gedacht haben, als die Kreditkarte auch in Deutschland Einzug hielt. Heutzutage ist diese Karte bald gar nicht mehr wegzudenken. Wenn die Kreditkarte auch noch nicht zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand gehört, wird den meisten der Vorzug der bargeldlosen Zahlung mit Kreditkarten besonders im Ausland bewusst. Doch wie das mit „neumodischen“ Dingen manchmal so ist: Wer nicht aufpasst, kann schnell in die Kostenfalle geraten.

Fallstricke Kreditkarten – Mails

Elektronische Zahlungsverfahren, wie die Zahlung mit der Kreditkarte, bieten stets eine große Angriffsfläche für Internetkriminelle. Immer wieder versuchen diese, über gefälschte E-Mails an die sensiblen Daten der Kreditkarten -Nutzer zu gelangen. Die Vorgehensweise der Cyberkriminellen ist dabei durchaus raffiniert. Sie schicken E-Mails an die Kartenbesitzer, in denen sie zumeist aufgefordert werden, einen mit Kreditkarte bezahlten Einkauf zu bestätigen. Die Empfänger sollen sodann ihre persönlichen Daten in ein Formular eintragen, um eine unbefugte Nutzung ihrer Karte zu verhindern. Oftmals werden Nutzer auch noch aufgefordert, einen Dateianhang zu öffnen, anhand dessen sie die vom vermeintlichen Kreditkarten -Institut abgespeicherten Daten überprüfen sollen. Wird die E-Mail vom Empfänger ignoriert, droht die zeitweilige Sperrung der Karte.

Immer wieder fallen Besitzer von Kreditkarten auf solche Mails herein, denn diese sind geschickt verpackt. Sie sind zumeist mit dem Firmenlogo des Kreditkarten -Instituts versehen und in größtenteils fehlerfreiem Deutsch geschrieben – sie wirken einfach echt.
Doch selbst wenn diese E-Mails noch so echt aussehen, eines können sich Kreditkarten -Nutzer stets sicher sein: Kreditkarten -Institute senden niemals Mails, in denen der Empfänger dazu angehalten wird, seine Daten online zu offenbaren. Folglich sollten solche Benachrichtigungen unverzüglich gelöscht werden und keinesfalls irgendwelche Formulare ausgefüllt werden. Denn sobald die sensiblen Daten erst einmal in der Hand der Cyberkriminellen sind, kann es für Nutzer sehr teuer werden.

Die alte Kreditkarte richtig entsorgen

Kreditkartenbetrug wird auch ermöglicht, wenn die Karte nicht richtig entsorgt wird. Viele zücken die gute alte Schere, schneiden die Kreditkarte durch und werfen sie in den Mülleimer. Insbesondere, wenn die alte Karte auch noch Gültigkeit besitzt, kann das gefährlich werden. Denn trotz Zerschneiden oder Zerkratzen der Kreditkarte können eventuell Daten wie Prüfnummer oder Name weiterhin lesbar bleiben. Das beste ist es daher, die alte Karte bei der Bank abzugeben, sobald die neue abgeholt wird. Wer seine Kreditkarte einfach im Mülleimer entsorgt, könnte im Ernstfall auf einem Schaden infolge eines Betrugs sitzen bleiben.

Nichtsdestotrotz zählen Kreditkarten ohne Zweifel zu den sicheren Zahlungsmethoden. Im Zeitalter von NSA und Co. können Nutzer jedoch nicht vorsichtig genug sein, wenn es um ihre Daten im Netz geht.

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