Kreditkarten: Giganten Visa und MasterCard einigen sich mit 4,1 Milliarden

(Bild) Visa und MasterCardViele Jahre zog sich der Rechtsstreit zwischen Kreditkarten-Konzern Visa sowie MasterCard hin. Die beiden weltweit größten Kreditkartengesellschaften einigten sich nun aber mit einem Vergleich in Rekordhöhe von 4,1 Milliarden Euro. Angestoßen wurde der Steit durch Verbraucher, die eine Sammelklage eingereicht hatten.

Eigentlich wäre die Vergleichssumme, welche auch so die höchste in der Justizgeschichte ist, noch höher ausgefallen. Doch Kläger wie Wal-Mart, Best Buy, Amazon oder Target zogen ihre Klage zurück, sodass die Vergleichssumme auf 5,7 Milliarden US-Dollar sank; umgerechnet 4,1 Milliarde Euro.

Hintergrund des Ausnahmevergleichs

Der Rechtsstreit hatte sich ursprünglich daran entzündet, dass Visa und MasterCard als weltweit größte Gesellschaften für Kreditkarten heimliche Preisabsprachen vorgenommen haben sollen. Zahlreiche Verbraucher bzw. deren Händler reichten eine Sammelklage gegen die Unternehmen ein. Das Verfahren kam jedoch zu keinem Ergebnis, da durch den Vergleich eine weitere Verfolgung unnötig ist. Für die beiden Gesellschaften Visa sowie MasterCard ist somit eine positive Einigung erzielt worden, wobei viele Einzelhändler Kritik üben, der Ausgang des Verfahrens sei zu glimpflich.

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