Top 3 der sichersten Zahlungsmittel im Internet

(foto) Das Bezahlen im Internet birgt viele RisikenDas Shoppen im Internet ist schon etwas feines: Mit ein paar Mausklicks lässt sich schnell das gewünschte Produkt finden, dessen Kauf dann nur noch eines weiteren Klicks bedarf, und schon geht es ans Bezahlen. Auch der Bezahlvorgang selbst stellt im Regelfall keine großartige Hürde dar. Vielmehr können Internet – Käufer sogar diejenige Zahlungsart auswählen, die ihnen am einfachsten oder auch am sichersten erscheint. Doch welches Zahlungsmittel im Internet bietet tatsächlich die gewünschte Sicherheit?

In puncto Cyber-Attacken und Hacker-Angriffen scheint in letzter Zeit eine Horrornachricht die nächste zu jagen. Erst kürzlich fand das amerikanische Sicherheitsunternehmen Hold Security heraus, dass russische Hacker 1,2 Milliarden Login-Daten weltweit ausgespäht hätten.
Im Zuge dieser erschreckenden Enthüllung hat das Nachrichtenmagazin Focus Online den IT-Sicherheitsexperten Sebastian Nerz nach der Sicherheit der gängigen Bezahlverfahren im Internet befragt – und tatsächlich: lediglich drei davon scheinen wirklich sicher zu sein.

Top 1: Bezahlen per Rechnung

Die sicherste Zahlungsart ist laut Nerz auch im Internet die klassische Rechnung. Denn hierbei besteht nach wie vor der größte Käuferschutz, zahlen Käufer das Geld doch erst, wenn sie die Ware wirklich erhalten haben und wissen, dass diese vollständig ist und funktioniert. Darüber hinaus gehen sensible Daten beim Bezahlen per Rechnung nicht an irgendwelche Internet – Zahlungsdienste oder – Shops, womit sie von potentiellen Hacker-Attacken in jedem Fall verschont bleiben. Nachteilig ist diese Zahlungsmethode nur in Sachen Komfort, denn oftmals wird das Bezahlen per Rechnung von ausländischen Verkäufern nicht angenommen. Außerdem müssen bei jeder Überweisung wieder BIC und IBAN – im übrigen keine russischen Dörfer – zur Hand sein.

Top 2: Via Lastschrift bezahlen

An zweiter Stelle kommt für Nerz das gute alte Lastschriftverfahren. Dieses bietet zwar mehr Komfort, allerdings sieht es hierbei mit der Sicherheit nicht mehr ganz so rosig aus. Denn immerhin müssen Kunden ihre sensiblen Kontodaten angeben und darauf vertrauen, dass die Internet – Händler mit ihnen kein Schindluder treiben. Außerdem haben es Hacker bei diesem Verfahren nicht sehr schwer, die Daten abzufangen. Doch können Kunden in solchen Fällen von einem achtwöchigen Widerrufsrecht Gebrauch machen, weshalb Verbraucher unbedingt regelmäßig ihre Kontoumsätze überprüfen sollten.

Top 3: Die Kreditkarte

Wenn Käufer mit der Kreditkarte bezahlen und ein Betrugsfall eintritt, kann die Zahlung auch widerrufen werden. Diese Tatsache macht sie laut Nerz prinzipiell genauso sicher, wie die Lastschrift. Jedoch komme es bei der Kreditkarte recht häufig zu Betrügereien, da Web-Shops die Kreditkartendaten oftmals speicherten.
Nichtsdestotrotz können Betroffene bei Betrug auf ihre Bank setzen, da diese in der Pflicht steht, das verlorene Geld zu erstatten – vorausgesetzt natürlich, dass der Kunde mit seinen Daten sorgsam umgegangen ist. Auch hier rät Nerz zur regelmäßigen Überprüfung der Kreditkartenabrechnung.

Alle anderen Zahlungsmethoden, wie beispielsweise Paypal, Web-Überweisungen, Nachnahme oder auch Vorkasse hält Nerz für sehr bedenklich, bergen diese doch hohe Sicherheitsrisiken. Wer mit seinem Geld also auf Nummer sicher gehen will, sollte beim Bestellen im Internet lieber auf die klassischeren Verfahren setzen.

Das könnte Sie noch interessieren:

Tags: , , , , ,

Unsere Autoren

Kommentar schreiben

Service Line

  • Wir beraten Sie gerne persönlich
  • 0800 - 589 589 0