ING-Diba will Wachstum im großen Stil

(Bild) Ing-DibaDie ING-Diba ist die Nummer drei im deutschen Privatkundengeschäft. Um nun auch im Geschäfts mit Großkunden zu wachsen, will die ING-Diba die Zwei-Säulen-Strategie verfolgen. Damit soll der ING-Diba ein starkes Wachstum im zweistelligen Prozentbereich ermöglicht werden.

Vorstandschef Roland Boekhout von der ING-Diba spricht in großen Tönen, wenn er gegenüber dem Manager-Magazin ein Wachstum seiner Bank „im zweistelligen Bereich“ prognostiziert. Angekündigt wird damit die Offensive im Firmenkundengeschäft, welches in den nächsten Jahren intensiver verfolgt werden soll. Die ING-Diba will sich vornehmlich auf Großkunden einstellen, die international agieren.

ING-Diba mit großen Investitionen

Um der neuen Offensive den Weg zu bereiten investiert die ING-Diba erhebliche Summen in Vertrieb sowie IT. Für Großkunden muss man gewappnet sein. Auch die Zahl der Mitarbeiter wird erhöht. Sie verdoppelte sich zuletzt auf rund 200 Angestellte, wovon 80 im Vertrieb tätig sind. In den nächsten jahren, so Boekhout, wird die Zahl weiter steigen.

Historischer Stategiewechsel der Bank

Für die ING-Diba ist der Schritt auf die Großkunden zu deshalb bedeutend, weil er einen einschneidenden Strategiewechsel ausmacht. Revolutionierte die ING-Diba bislang den Privatkundenmarkt durch ein preiswertes Direktbankenmodell, das nicht selten Testsiege bei Tagesgeld oder bei niedrigen Bauzinsen erzielte, entsteht nun ein gänzlich neues Standbein. Sollte dies ebenso erfolgreich werden, wie das erste, stehen der ING-Diba großartige Zeiten bevor. Im Privatkundengeschäft ist die Bank mit 8,1 Millionen Kunden nach der Deutschen Bank und der Commerzbank die drittgrößte Privatkundenbank.

Auf ING-Diba wartet starke Konkurrenz

Ein Nachteil für die ING-Diba könnte es aber sein, dass bereits viele andere Banken ihr Glück bei den deutschen Firmenkunden gesucht haben. Dadurch herrscht ein harter Konkurrenzkampf und die Anzahl der Unternehmen, die eine gute Bonität sowie einen jährlichen Mindestumsatz von 500 Millionen Euro aufweisen, hält sich auch in Deutschland in Grenzen. Die Commerzbank, die Landesbanken sowie die großen Sparkassen, BNP und HSBC sind bereits auf diesem Felde tätig.

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